Am 17. September 2026 berichtet IXBT.games über einen Vergleich von zehn Gamepads. Bewertet wurden das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Software und zusätzliche Funktionen. Der schriftliche Beitrag nennt jedoch weder das Sieger-Modell noch eine vollständige Einzelwertung. Für die Kaufentscheidung bleibt deshalb wichtiger, welcher Controller zu Plattform und Spielstil passt.

IXBT.games nennt zehn getestete Gamepads

10 Gamepads im Vergleich: Was wirklich feststeht

Der Vergleich umfasst Modelle von Nintendo, Xbox, Sony, Valve, Razer, 8BitDo, GameSir, Flydigi und QRD. Die Auswahl reicht damit von klassischen Konsolen-Controllern bis zu spezialisierten PC-Gamepads.

Für dich ist das vor allem eine nützliche Vorauswahl: Preis-Leistung, Software und Zusatzfunktionen sind relevante Kriterien, sagen aber noch nicht, welches Modell sich für deine Plattform, deine Hände oder bestimmte Spiele am besten eignet.

Was sich aus dem Ergebnis ableiten lässt

Der schriftliche IXBT.games-Beitrag nennt keinen Sieger und keine detaillierte Punktetabelle. Eine konkrete Gesamtwertung lässt sich daraus daher nicht ableiten. Dafür gibt es mehrere klar abgegrenzte Empfehlungen für bestimmte Einsatzzwecke.

Der GameSir G7 Pro Tri-Mode wird in einer separaten PC-Controller-Auswahl mit 92 von 100 Punkten als bester Allrounder bewertet. Er bietet TMR-Sticks, 2,4-GHz-Funk, Bluetooth und eine kabelgebundene USB-C-Verbindung. Die angegebene Akkulaufzeit beträgt zehn Stunden.

Für anspruchsvollere PC-Setups wird der Razer Wolverine V3 Pro 8K PC mit 93 von 100 Punkten als High-End-Auswahl bewertet. Zu seinen genannten Merkmalen gehören eine Abfragerate von 8.000 Hz, TMR-Sticks, Hall-Effect-HyperTrigger, rückseitige Paddles und eine Akkulaufzeit von 20 Stunden.

Der Steam Controller zielt dagegen auf Couch-Gaming und Maus-ähnliche Steuerung. Zwei Trackpads, Gyro-Steuerung, haptisches Feedback und TMR-Sticks gehören zu seiner Ausstattung; die Akkulaufzeit wird mit mehr als 35 Stunden angegeben. Bei langsamen Mausbewegungen über das Trackpad berichten Nutzer allerdings von je nach Spiel und Konfiguration unterschiedlichem Ruckeln.

Potentiometer, Hall Effect und TMR: Was ändert sich?

Technische Erklärung zu Potentiometer-, Hall-Effect- und TMR-Sticks mit Messwerten aus einem Stick-Analyzer.

Potentiometer-Sticks lesen die Position über mechanische Kontakte, die sich durch Reibung bewegen. Hall-Effect-Sticks erfassen die Position magnetisch. TMR-Sticks messen Widerstandsänderungen in einem magnetischen Tunnelübergang.

In einer einzelnen Stick-Analyzer-Demonstration wurden für einen Xbox-Series-Controller 471 Datenpunkte und eine Auflösung von 499 angezeigt. Der Flydigi Apex 5 kam auf 2.698 Datenpunkte und eine Auflösung von 510. Beim GameSir G7 Pro wurden 2.618 Datenpunkte und eine Auflösung von 2.403 angezeigt. Datenpunktzahl und Auflösung sind dabei unterschiedliche Messwerte.

Die Technik erklärt einen Teil der Unterschiede zwischen Controllern, ersetzt aber keine Entscheidung nach Plattform und Nutzung. Wer am PC flexibel bleiben möchte, sollte auf die gewünschte Verbindung und Software achten. Für Couch-Gaming sind Trackpads und Gyro-Steuerung wichtiger als eine möglichst hohe Abfragerate.

Welche PC-Controller stehen zur Auswahl?

Der GameSir Nova Lite wird als Budget-Controller mit 80 von 100 Punkten bewertet. Er bietet 2,4-GHz-Funk, Bluetooth, USB-C und Hall-Effect-Sticks; als Nachteile werden eine weniger robuste Konstruktion, eine durchschnittliche Akkulaufzeit und der fehlende Audioanschluss genannt.

Der GameSir G7 Pro ist in Deutschland in einer Preissuche ab 77,90 € gelistet. Dieser Wert ist ein Markt-Schnappschuss für ein konkretes Angebot und kein allgemeiner Standardpreis.

Damit ergibt sich ein recht klares Bild: Der G7 Pro Tri-Mode ist der vielseitige PC-Kandidat, der Razer Wolverine V3 Pro 8K PC richtet sich an High-End-Spieler, der Steam Controller an Couch- und Maussteuerung und der Nova Lite an preisbewusste PC-Nutzer.