Obwohl wir keine Zweifel daran haben, dass dies der beste Moment ist, einen Computer zusammenzubauen, ist dies nicht für alle Nutzer der richtige Weg. Für sie bietet Acer den neuen Predator Orion 9000 an, ein System mit einem Intel Core i9-Prozessor, der bis zu 18 physische Kerne unterstützt, bis zu 128 GB DDR4-RAM und, je nach endgültiger Konfiguration, zwei GeForce GTX 1080 Ti oder vier Radeon RX Vega.
Der Zusammenbau eines PCs oder der Kauf eines Komplettsystems?
Der Zusammenbau eines neuen Computers ist ein sehr besonderer Prozess, und wenn Sie es noch nicht getan haben, empfehle ich es definitiv. Aber ... ich würde lügen, wenn ich sagte, dass es kein Risiko gibt. Von unerwarteten Inkompatibilitäten bis hin zu Transportschäden (manche Postdienste verhalten sich bei Paketen recht wild) gibt es immer Faktoren, die den Zusammenbau verzögern können. Die Alternative ist der Kauf eines Markencomputers, der sofort einsatzbereit ist. Die Preise sind in der Regel höher und die Flexibilität geringer, aber gleichzeitig gewinnt man den Vorteil der Zertifizierung (also zu wissen, dass die Teile garantiert funktionieren) und eine gewisse Vereinheitlichung der Garantie (da ein einziges Unternehmen für das gesamte System verantwortlich ist). Wenn der Nutzer diese letzten beiden Aspekte bevorzugt und außerdem die gesamte Rechenleistung sucht, die er mit einem einzigen Kauf bekommen kann, sollte er vielleicht den Acer Predator Orion 9000 in Betracht ziehen.
Technische Details
Die Predator-Serie macht mit dem Orion 9000 einen großen Schritt nach vorn, da sie die neue Intel Core-X-Plattform übernimmt. Acer bestätigte, dass es mehrere Konfigurationen geben wird, beginnend mit dem Core i9-7900X mit zehn Kernen bis hin zum haarsträubenden Core i9-7980XE mit 18 Kernen und 36 Threads. Das Mainboard unterstützt maximal 128 GB DDR4-RAM, drei M.2-Steckplätze und vier PCI-Express-x16-Steckplätze. Das Gehäuse (das Räder hat!) bietet mehrere Laufwerksschächte für Festplatten und SSDs, eine Flüssigkeitskühlung für die CPU, einen automatischen Übertaktungsknopf (dem man große Aufmerksamkeit schenken sollte), fünf 120-mm-Lüfter (einer davon für die Wasserkühlung) und eine große Anzahl von USB-3.1-Anschlüssen (zwei davon vom Typ C).
Zurück zu den PCI-Express-Steckplätzen: Der Acer Predator Orion 9000 enthält zwei GeForce GTX 1080 Ti oder vier Radeon RX Vega. Leider gibt es keine Details zum genauen RX-Vega-Modell, aber allein ihre Anwesenheit lässt uns vermuten, dass der Computer einen AKW-Reaktor haben wird als Netzteil (vier RX Vega 64 verbrauchen durchschnittlich 1.200 Watt). Der Preis für die einfachste Konfiguration des Orion 9000 beträgt 1.999 Euro und wird ab November in Europa erhältlich sein.