Gegensprechanlagen sind heute weitgehend von neueren Technologien verdrängt worden, obwohl sie in bestimmten Umgebungen immer noch nützlich sind. Aber wenn Sie ein altes Gerät in einer Ecke Staub sammeln finden, können Sie das Gehäuse wiederverwenden und es in ein Gerät verwandeln, das dem beliebten Google Home sehr ähnlich ist – mit einem Raspberry Pi und dem Voice Kit von Google.

Alte Gegensprechanlage mit Raspberry Pi und Google-Voice-Kit aufwerten
Gegensprechanlage

In meinem Haus gab es nie Gegensprechanlagen. Einerseits ist es sehr klein, andererseits bevorzugte meine Mutter Schreie (deutlich effektiver). Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass es sehr interessante Geräte sind. Für viele Menschen waren Gegensprechanlagen die häufigste PTT-Erfahrung (Push-to-Talk), und in luxuriösen Wohnungen waren sie fast selbstverständlich. Technologische Fortschritte haben Gegensprechanlagen weitgehend aus dem häuslichen Gebrauch verdrängt, aber ich habe gehört, dass es sehr günstige kabellose Modelle gibt, die sogar TCP/IP unterstützen. Also, was können wir mit einer alten Gegensprechanlage machen? Das Erste, was mir in den Sinn kommt, ist, einige Teile zu verwenden, aber Martin Mander ging noch viel weiter und erneuerte das Innenleben mit einem Raspberry Pi.

Das Projekt im Detail

Technisch gesehen ist der Mini-Computer nicht allein in dem Projekt, sondern wird von dem VoiceHAT-Modul, das Google im Voice-Kit-Paket verteilt hat begleitet. Dieses Paket ist fast ausverkauft (ich vermute, dass noch ein Exemplar der Mag Pi 57 herumliegt, nicht zu vergessen die typischen Wiederverkäufer bei eBay), aber abgesehen von den Schwierigkeiten beim Erhalt der Komponenten ist auch die Arbeit an der Außenseite des Geräts bemerkenswert. Das Gehäuse stammt von einer alten FM-Gegensprechanlage von Radio Shack, die Mander für weniger als fünf Euro kaufte.

Nach mehreren Modifikationen im Inneren, ein paar Löchern und einem Anstrich sieht die Gegensprechanlage wie ein offizielles Produkt aus Mountain View aus (Google könnte seine „Zylinder“ aufgeben und ein konventionelles Design wie dieses übernehmen). Vielleicht ist der einschüchterndste Teil des Projekts die Software, aber Mander nutzte IFTTT, um eine bessere Integration mit den intelligenten Lichtern in seinem Zuhause zu erreichen.

Zur Anleitung: