Eine am 24. September 2026 veröffentlichte Patchserie von AMD Display Core sieht vor, FRL-Statusabfragen bei unterbrochener Verbindung auszulassen und sie mit der Verbindungserkennung zu synchronisieren (Patchserie). Diese Vorschläge betreffen den Umgang mit dem Link. Ein separater Linux-7.4-Vorschlag zielt auf die Standardeinstellung von FRL und weitere HDMI-Funktionen.

Was AMDGPU für Linux 7.4 vorsah

Phoronix berichtete am 11. September, dass ein AMDGPU-Funktionspaket am Vortag an DRM-Next gesendet worden war. Es sah vor, HDMI 2.1 Fixed Rate Link (FRL) standardmäßig zu aktivieren und HDMI 2.1 FreeSync, Variable Refresh Rate (VRR) sowie den Auto Low-Latency Mode (ALLM) einzubeziehen (Bericht von Phoronix). FRL ist ein HDMI-Übertragungsverfahren, das höhere Auflösungen und Bildwiederholraten unterstützt.

FRL wäre damit keine erstmals in Linux eingeführte Funktion: Phoronix zufolge war die Unterstützung bereits in Linux 7.2 im AMDGPU-Treiber gelandet, zunächst aber standardmäßig deaktiviert, während die VRR-Arbeiten noch ausstanden. Der Linux-7.4-Vorschlag zielte also auf eine geänderte Voreinstellung und weitere HDMI-Funktionen.

EntwicklungsstandBerichtete ÄnderungKernel-Version oder Datum
Frühere UnterstützungFRL-Unterstützung im AMDGPU-Treiber, zunächst standardmäßig deaktiviertLinux 7.2
FunktionspaketFRL standardmäßig aktivieren; HDMI 2.1 FreeSync, VRR und ALLM einbeziehenAm 10. September 2026 an DRM-Next gesendet
Separate PatchserieFRL-Statusabfragen bei getrenntem Link auslassen und mit der Verbindungserkennung synchronisieren24. September 2026

Was die späteren FRL-Patches ändern sollten

Die Patchserie vom 24. September schlug zwei Anpassungen am Status-Polling vor. Ist der FRL-Link nicht aktiv, sollte der Treiber die Statusabfrage überspringen. Außerdem sollte das Polling mit der Erkennung des Links synchronisiert werden. Das sind getrennte Änderungen zur Behandlung des Verbindungsstatus; sie sind nicht Teil der von Phoronix beschriebenen Funktionsliste für den Linux-7.4-Zyklus.