Am 27. Oktober 2026 bezifferte Yahoo Finance den seit August berichteten Stellenabbau bei Apple auf mehr als 400 Stellen. Die Zahl ist eine Medieneinschätzung. Separat führte Yahoo Finance 147 dauerhafte Stellenstreichungen in Kalifornien auf WARN-Meldungen zurück: 79 bei Apple Park in Cupertino und 68 an zwei Standorten in Sunnyvale.

Was die Zahlen umfassen

Die Schätzung von mehr als 400 Stellen bezieht sich laut Yahoo Finance auf mehrere Bereiche: KI, Mixed Reality, Hardware-Management und Vertrieb. Die kalifornische Zahl ist enger gefasst. Für diese 147 Stellen waren der 19. und 20. Oktober 2026 als Trennungstermine aufgeführt.

Die Meldungen beschreiben Änderungen in mehreren Phasen. Im September waren laut Yahoo Finance auch ungefähr sechs Program Manager im Hardware-Engineering auf Direktorenebene betroffen. Ein Teil von ihnen habe mehrere Wochen Zeit erhalten, sich intern auf andere Stellen zu bewerben. Im Oktober meldete Yahoo Finance weitere Veränderungen in Vertriebsbereichen für Geschäftskunden, Bildungseinrichtungen und Behörden.

Welche Arbeiten bei Vision Pro verändert wurden

Hipertextual berichtete im August, Apple habe die Spieleentwicklungsgruppe für Vision Pro aufgelöst. Die immersive Videoproduktion sei auf wenige Beschäftigte reduziert worden, sollte aber in deutlich kleinerem Umfang weiterlaufen. Damit änderten sich einzelne Projektbereiche, während die immersive Videoproduktion laut Bericht fortgesetzt werden sollte.

Hipertextual zufolge erklärte Apple die organisatorischen Änderungen mit dem Ziel, das Nutzererlebnis zu verbessern. Der Bericht nannte außerdem Änderungen bei Siri und zugehöriger Software und verknüpfte einen Teil davon mit einem Wechsel zu einer neuen, mit Gemini verbundenen Technologie.

Welche wirtschaftlichen Hintergründe genannt wurden

Die Berichte brachten die Veränderungen mit unterschiedlichen geschäftlichen Erwägungen in Verbindung. Yahoo Finance beschrieb eine mögliche Verlagerung von Ressourcen in Richtung KI. Cinco Días berichtete am 30. September, John Ternus habe angesichts steigender Speicherchippreise und knapper Versorgung Personalmaßnahmen erwogen. Falls die Engpässe anhielten, könnten solche Maßnahmen laut dem Bericht dazu beitragen, stärkere Preiserhöhungen bei Apple-Produkten im Jahr 2027 zu begrenzen.

Der AppleCare-Vorschlag ist ein eigener Vorgang

Yahoo Finance berichtete am 27. Oktober, Apple habe erwogen, rund 5.000 AppleCare-Supportstellen durch KI-Agenten zu ersetzen. Der Vorschlag sei auf unbestimmte Zeit ausgesetzt gewesen; eine solche Massenmaßnahme sei zu diesem Zeitpunkt nicht geplant gewesen.