Apple kündigte am 2. Oktober 2026 zusätzliche Kontrollen für Full Disk Access in macOS an. Apps sollen diese weitreichende Berechtigung künftig erst nach einer ausdrücklich erteilten Zustimmung erhalten. Die Ankündigung betrifft die geplante Änderung, nicht eine allgemeine Sperre für KI-Agenten.
Was Apple angekündigt hat
Full Disk Access, auf Deutsch Festplattenvollzugriff, ist eine macOS-Berechtigung, mit der Apps laut Apple wichtige Datenschutzkontrollen weitgehend umgehen können. Apple will zusätzliche Kontrollen einführen, damit Nutzer bewusster entscheiden, bevor eine App diesen Zugriff erhält.
Welche Daten Full Disk Access zugänglich machen kann
Apple nennt Dateien, E-Mails, Nachrichten und den Browserverlauf als Beispiele für Daten, die durch den weitreichenden Zugriff offengelegt werden können. Bei Nachrichten geht es nicht nur um die eigenen Informationen: Auch die Privatsphäre der Menschen, mit denen ein Nutzer kommuniziert, kann betroffen sein.
Warum Apple zusätzliche Kontrollen plant
Full Disk Access hat legitime Einsatzbereiche. Apple nennt etwa Backup-Apps, die auf umfassenden Zugriff angewiesen sein können, damit sie ihre Aufgabe erfüllen. Zugleich verweist das Unternehmen auf zunehmend leistungsfähige und autonom agierende KI-Agenten als einen Grund, weshalb die Risiken solcher Zugriffe wachsen können.
Die angekündigte Änderung setzt deshalb bei der Vergabe der Berechtigung an: Nutzer sollen die Risiken verstehen und ausdrücklich zustimmen, bevor eine App Full Disk Access erhält.