Apple soll die Preise mehrerer iPhone-Modelle in Spanien rund um den Start des iPhone 18 Pro am 9. September 2026 erhöht haben. Berichtet wurden Aufschläge von 150 Euro für das iPhone 17, das iPhone 16 und das iPhone 17e sowie 100 Euro für das iPhone Air. Damit trifft die Preisrunde nicht nur die neue Generation, sondern auch ältere Modelle.
Was sich bei den spanischen iPhone-Preisen geändert hat
Die berichteten Anpassungen betreffen mehrere Geräte aus Apples bestehendem Sortiment:
- iPhone 17: 256 GB, berichteter Aufschlag von 150 Euro
- iPhone 16: 128 GB, berichteter Aufschlag von 150 Euro
- iPhone 17e: 256 GB, berichteter Aufschlag von 150 Euro
- iPhone Air: berichteter Aufschlag von 100 Euro
Die konkreten Beträge gelten jeweils für die genannte Modell- und Speichervariante. Daraus lässt sich kein einheitlicher Aufschlag für alle Ausstattungen ableiten.
Warum die Entwicklung ungewöhnlich ist
Wenn eine neue iPhone-Generation startet, sinken die Preise älterer Modelle häufig oder sie werden aus dem Sortiment genommen. In diesem Fall wurden rund um den Start des iPhone 18 Pro jedoch auch bestehende Geräte teurer. Das verändert die übliche Kaufentscheidung: Wer auf ein günstigeres Vorjahresmodell ausweichen wollte, muss mit einem geringeren Preisvorteil rechnen.
Apple stellte am 9. September 2026 das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vor. Die gemeldeten Anpassungen der spanischen Preise wurden zeitlich um diesen Start herum eingeordnet. Der Start der neuen Modelle und die Preisänderungen bei bestehenden Geräten sind dabei zwei getrennte Vorgänge.
Die berichteten Änderungen im Vergleich
| Modell | Speicher | Berichtete Preisänderung in Spanien |
| iPhone 17 | 256 GB | +150 € |
| iPhone 16 | 128 GB | +150 € |
| iPhone 17e | 256 GB | +150 € |
| iPhone Air | nicht für jede Ausführung angegeben | +100 € |
Die Tabelle vergleicht nur die jeweils genannten spanischen Konfigurationen. Beim iPhone Air wurde der Aufschlag für das Einstiegsmodell berichtet; daraus folgt nicht, dass jede Speichervariante um denselben Betrag teurer wurde.
DRAM, NAND und die Nachfrage nach KI-Infrastruktur
Als mögliche Erklärung gelten höhere Kosten für DRAM und NAND. DRAM ist Arbeitsspeicher, während NAND-Flash den dauerhaften Speicher etwa in Smartphones bereitstellt. Die stark wachsende Nachfrage nach Rechenzentren für künstliche Intelligenz kann den Druck auf diese Speicherkomponenten erhöhen.
Eine im Juni 2026 veröffentlichte Branchenanalyse hatte bereits steigende Hardwarepreise im Apple-Portfolio mit diesen Kosten in Verbindung gebracht und höhere iPhone-Preise als mögliche Folge beschrieben. Das erklärt den wirtschaftlichen Kontext, ist aber keine bestätigte formelle Begründung von Apple für die spanischen Anpassungen.
Was Käufer jetzt beachten sollten
Für die Kaufentscheidung ist vor allem die Kombination aus Modell und Speicher wichtig. Ein berichteter Aufschlag beim iPhone 17 mit 256 GB sagt nichts über andere Speichervarianten aus. Ebenso lassen sich Preise aus Frankreich, den USA, Indien oder anderen Märkten nicht auf Spanien übertragen.
Wer ein älteres iPhone kaufen möchte, sollte deshalb nicht automatisch mit dem üblichen Preisrückgang nach einem Generationswechsel rechnen. Entscheidend ist, ob das konkrete Modell in der gewünschten Speicherausstattung den Preisvorteil gegenüber dem neuen iPhone 18 Pro noch bietet.
Unterm Strich ist die ungewöhnliche Nachricht nicht nur der Start des iPhone 18 Pro, sondern dass Apple rund um diesen Termin auch mehrere ältere iPhones in Spanien teurer gemacht haben soll. Die berichteten Aufschläge liegen je nach Modell bei 100 oder 150 Euro; warum Apple die Preise angepasst hat, bleibt über die genannten Speicher- und KI-Kosten hinaus offen.