SecurityWeek zufolge veröffentlichte Apple am 26. Oktober 2026 iOS und iPadOS 27.2 sowie macOS Golden Gate 27.2. Der Bericht nennt 163 behobene Schwachstellen für iOS/iPadOS und 263 für macOS, zusammen 286 unterschiedliche Lücken. Rund 140 davon sollen in beiden Updates vorkommen.
Welche Bereiche die Updates betreffen
Die gemeldeten Schwachstellen betreffen sowohl zentrale Systemkomponenten als auch Datenschutzfunktionen und Netzwerkdienste.
| Update | Gemeldete Schwachstellen | Betroffene Bereiche laut Bericht |
| iOS und iPadOS 27.2 | 163 | WebKit, Kernel, Bild-, Schrift-, PDF-, Audio- und Videoverarbeitung, Datenschutzfunktionen, WebContent-Sandbox, Kerberos und Thread-Netzwerk |
| macOS Golden Gate 27.2 | 263 | Mehr als ein Dutzend Fehler zur Rechteausweitung, Sandbox- und Gatekeeper-Umgehungen, Kernel-Speicherfehler, Screen Sharing, Remote Management und SMB |
Einige der gemeldeten Speicherfehler in iOS und iPadOS könnten beliebige Codeausführung ermöglichen. Für macOS könnte eine Schwachstelle in Remote Management laut SecurityWeek die Ausführung von Code aus der Ferne erlauben.
Warum die Plattformzahlen zusammen höher ausfallen
Die beiden Plattformzahlen überschneiden sich: Zieht man von 163 und 263 die rund 140 gemeinsam betroffenen Schwachstellen ab, ergibt sich ein Gesamtwert von ungefähr 286 unterschiedlichen Lücken. Die Rechnung lautet 163 + 263 − rund 140 ≈ 286. Weil die Zahl der Überschneidungen nur ungefähr angegeben ist, ist auch das Ergebnis eine Näherung.
CVE-2026-86950 wurde separat behoben
Die Korrektur für CVE-2026-86950 gehört laut SecurityWeek zu iOS und iPadOS 18.7.11, nicht zu den 27.2-Updates. Der Bericht zufolge wurde die Schwachstelle als Zero-Day ausgenutzt. Ein Zero-Day ist eine Sicherheitslücke, die bereits angegriffen wird, bevor ein Patch bereitsteht. iOS und macOS 27 scheinen laut SecurityWeek nicht betroffen zu sein.
Weitere Einzelheiten zu diesem älteren Update enthält NeoTeos Bericht über die drei Sicherheitskorrekturen in iOS und iPadOS 18.7.11.