Der ASRock DeskMini 110 kam Ende Juni auf den Markt und wurde hervorragend aufgenommen. Als Barebone-System muss der Nutzer selbst Speicher, Massenspeicher und den Prozessor hinzufügen. Genau das ist hier das Thema: Dank eines neuen BIOS-Updates sind der DeskMini 110 und sein Mainboard H110M-STX für die kommenden Intel Kaby-Lake-Prozessoren mit Sockel LGA 1151 bereit.
PC-Verkäufe sinken aus verschiedenen Gründen: mobile Geräte, längere Hardware-Lebenszyklen und eine gewisse Stagnation bei der Leistung. Auch die Flexibilität bestimmter Modelle nimmt ab – selbst wenn man dem mit dem Klassiker des Selbstbau-PCs entgegenwirken kann, nämlich den eigenen Computer zu bauen. Doch es geht nicht mehr nur um Performance: Viele Nutzer achten auch auf die Größe. Hier kommen Systeme wie der ASRock DeskMini 110 ins Spiel.
Die offizielle Seite beschreibt einen Computer im Micro-STX-Format, auch bekannt als „Intel 5 x 5“, eine Zwischengröße zwischen Intel NUC und klassischem Mini-ITX. Der DeskMini 110 bietet hohe Integration über M.2-Steckplätze: eine E-2230-Key für WLAN- und Bluetooth-Module sowie eine M-2280-Key mit PCIe-x4-Schnittstelle für SSDs. Dazu kommen zwei 2,5-Zoll-Laufwerksschächte, VGA-, HDMI- und DisplayPort-Ausgänge, mehrere USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüsse (darunter ein USB-Typ-C), zwei SO-DIMM-DDR4-Steckplätze mit maximal kombinierten 32 GB RAM und ein externes 120-W-Netzteil. Der von ASRock empfohlene Maximal-TDP für den Prozessor liegt bei 65 W.
Das bringt uns zur Neuigkeit. Das Mainboard des DeskMini 110 akzeptiert Intel-Prozessoren mit Sockel LGA 1151, sein aktuelles Limit sind also die Core-i7-6700-Chips der Skylake-Architektur. Mit dem jüngsten BIOS-Update (die letzte Version ist 1.50) ist der DeskMini 110 ideal für die kommenden Kaby-Lake-Prozessoren aufgestellt, die Intel im ersten Quartal des nächsten Jahres herausbringen dürfte. Der durchschnittliche Preis des DeskMini 110 liegt bei 170 Euro.