Sowohl Avatar: The Last Airbender als auch seine Fortsetzung The Legend of Korra haben sehr interessante Aspekte, die eine Betrachtung wert sind. Einer der beliebtesten – oder zumindest einer der optisch ansprechendsten – ist die Manipulation von Feuer, das sogenannte Firebending. Auf YouTube finden sich mehrere Videos mit Miniatur-Flammenwerfern, die das Firebending nachahmen, aber heute werden diese Flammenwerfer von einem Kung-Fu-Experten gesteuert. Überflüssig zu erwähnen, dass du auch einen mit Arduino-Hardware und einem Beschleunigungssensor bauen kannst.

Baue einen Flammenwerfer, der sich per Faustschlag aktiviert
Flammenwerfer

Die Idee, einen Flammenwerfer zu bauen klingt nach vollkommener Verrücktheit … bis man ihn in Aktion sieht. Ehrlich gesagt bräuchte ich die Meinung eines Psychologen, um zu überprüfen, ob wir alle eine Art latenten Pyromanen in uns tragen, ob wir den Wunsch nach einer Superkraft wie der unserer Lieblingszeichentrickfiguren projizieren, oder beides gleichzeitig. Die gute Nachricht ist, dass uns die Elektronik einen alternativen Weg bietet, solange die damit verbundenen Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Respektlosigkeit gegenüber dem Feuer ist eine Garantie für einen Unfall – und das kommt von jemandem, der sich buchstäblich an allem verbrennt (wirklich). Wenn dich die Herausforderung dennoch nicht einschüchtert und du über das nötige Budget verfügst, solltest du dir ein Paar Mini-Flammenwerfer bauen und dabei gleichzeitig Firebending betreiben:

Die Technik im Detail

Die Essenz des Flammenwerfers konzentriert sich auf zwei Komponenten: einen Arduino Pro Mini und einen LIS3DH-Beschleunigungssensor. Das Vorhandensein des Beschleunigungssensors ist entscheidend, um den Arduino zu unterstützen und die Aktivierung des Flammenwerfers auf „korrekte“ Faustschläge zu beschränken, also mit einer klar definierten Beschleunigungssignatur und einem abrupten Stopp (innerhalb von 100 Millisekunden). Der gewählte Kraftstoff ist Butangas (das gleiche wie aus den Gasflaschen), ein Lichtbogen-Feuerzeug übernimmt die Zündung, und ein Magnetventil begrenzt den Gasausstoß. Die Brennkammer erfordert besondere Aufmerksamkeit, ebenso wie das Adapterventil für die Butangasdose.

Es besteht kein Zweifel, dass dieser Flammenwerfer ein Prototyp ist und dass es viel Raum für Optimierungen gibt. Eines der Hauptprobleme war, dass das Butan zu stark aus dem Behälter austrat und das Feuerzeug ausblies. Vielleicht in Zukunft ein Gehäuse? Vorerst findest du die vollständige Anleitung unter dem folgenden Link.

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