Ein Bericht von Gizmodo España beschreibt RTX-5090-Karten, die in China für KI-Server umgebaut werden sollen. Die technische Beschreibung, wonach GPU und GDDR7-Speicher auf andere Platinen wechseln, ordnet Gizmodo VideoCardz zu.

Was beim Umbau passieren soll

Dem Bericht zufolge wird die ursprüngliche Kühlung entfernt und die GB202-GPU zusammen mit GDDR7-Speicherbausteinen auf eine kompakte, serverorientierte Platine gesetzt. Ein Gebläsekühler soll die warme Luft aus dem Gehäuse führen und eine engere Anordnung der Karten ermöglichen.

Gizmodo gibt für die GeForce RTX 5090 als Ausgangsmodell 32 GB GDDR7 an. Den Preis-Kontext der Karte behandelt NeoTeo in einem früheren europäischen RTX-5090-Preissnapshot.

Erhöht der Speichertransfer die Kapazität?

Der beschriebene Transfer belegt keinen Speicherzuwachs. Gizmodo nennt weder die Zahl der übernommenen GDDR7-Bausteine noch die Gesamtkapazität der umgebauten Platine. Die 32 GB des Ausgangsmodells sind daher kein Kapazitätswert für die neue Platine.

Was die BIS-Leitlinie zu Exportkontrollen sagt

Nein, die Leitlinie des U.S. Bureau of Industry and Security (BIS) beweist nicht, dass ein bestimmter RTX-5090-Umbau rechtswidrig ist. Das am 13. Mai 2025 veröffentlichte Dokument beschreibt US-Ausfuhrkontrollen für bestimmte Güterklassen und Transaktionsbedingungen, darunter Lizenzpflichten für bestimmte Ziele. Weitere Kontrollen können von der Kenntnis eines Beteiligten über eine untersagte Endverwendung oder einen beschränkten Endnutzer abhängen. BIS-Leitlinie zur Verhinderung von Umleitungen bei Hochleistungsrechnern

Ob die Regeln für eine konkrete Karte oder Transaktion gelten, hängt unter anderem von der Einstufung des Guts, dem Bestimmungsort, dem Endnutzer und der Endverwendung ab.