Solidigm erwägt Berichten zufolge einen Börsengang in den USA. In der Woche des 25. September 2026 stellten Investmentbanken dem Speicheranbieter ihre Konzepte für mögliche Mandate als Konsortialbanken vor.
Was über den möglichen Börsengang im Raum steht
Für den möglichen Börsengang werden eine Bewertung von bis zu 150 Milliarden US-Dollar und ein Erlös von bis zu 15 Milliarden US-Dollar genannt. Ein Börsengang, international auch IPO genannt, ist der erstmalige Verkauf von Unternehmensanteilen an der Börse.
Laut Berichten könnte eine US-Notierung bereits 2027 stattfinden. Das ist ein möglicher Zeitpunkt, kein festgelegter Termin.
Was Solidigm macht – und woher das Unternehmen kommt
Solidigm ist eine Tochtergesellschaft von SK hynix und entwickelt NAND-Flash-Speicher sowie Solid-State-Drives (SSDs). Die Enterprise-SSDs des Unternehmens kommen in Servern, Cloud-Infrastruktur und Rechenzentren zum Einsatz.
SK hynix kündigte 2020 die Übernahme des NAND-Speicher- und SSD-Geschäfts von Intel für rund 9 Milliarden US-Dollar an. 2021 startete SK hynix Solidigm als eigenständige Tochtergesellschaft.
Was SK hynix zuvor mitteilte
In einer früheren Stellungnahme im September 2026 erklärte SK hynix, Solidigm prüfe Maßnahmen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit; konkrete Schritte seien zu diesem Zeitpunkt noch nicht beschlossen gewesen.