Hier bei NeoTeo verfolgen wir schon eine Weile die Bemühungen von Microsoft im Bereich künstliche Intelligenz. Von der Alterserkennung und der Erkennung von Emotionen bis hin zu einem Chatbot, der psychotisch und rassistisch wurde – die Leute bei Redmond sind definitiv entschlossen, ihre Technologie mit Hilfe mehrerer Online-Projekte zu verbessern. Jetzt ist CaptionBot an der Reihe, ein System, bei dem du nur ein Foto hochladen musst und der Algorithmus eine automatische Beschreibung darüber erstellt.
Vor Kurzem habe ich über Seeing AI gesprochen, eine KI-Plattform, deren Hauptfunktion es ist, blinden Menschen zu helfen. Einer der kritischsten Punkte dieser Technologie ist ihre Fähigkeit, die Umgebung des Nutzers präzise zu beschreiben. Im Präsentationsvideo sehen wir einen Test, bei dem sie einen jungen Mann erkennt, der einen Trick mit einem Skateboard macht, aber das ist nur ein kleiner Teil ihres Potenzials. Es versteht sich von selbst, dass alle Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz (ob von Microsoft oder nicht) noch eine große Aufgabe vor sich haben. Der Gigant aus Redmond hat mit Tay, seinem ehemaligen Chatbot, der Faschismus und Inzest liebte, einiges gelernt – vor allem, dass er gute Lehrer braucht statt „das Web“ – und hat sich entschieden, zu etwas kontrollierteren Experimenten zurückzukehren, wie CaptionBot.
Im Grunde kannst du bei CaptionBot nur ein Foto hochladen oder eine URL einfügen, die zu einem kompatiblen Bild führt, und dann lässt du die künstliche Intelligenz eine automatische Beschreibung darüber erstellen. CaptionBot kündigt von Anfang an an, dass es das Foto eine Weile aufbewahren wird, um seine Fähigkeiten zu verbessern, aber das beinhaltet keine persönlichen Informationen. Während meiner Tests habe ich festgestellt, dass einige seiner Beschreibungen sehr oberflächlich sein können (wenn auch technisch korrekt), aber es ist nicht schwer, es in eine Richtung zu lenken, in der es mehrere Fehler hintereinander macht. Wenn die Identifikationsparameter nicht ideal sind, fügt CaptionBot Sätze wie „Ich bin nicht wirklich sicher“ in seine Beschreibung ein.
Zusammenfassung: Weit entfernt, aber es nähert sich. Wenn wir alle Erkennungs- und Wiedererkennungsplattformen, die Microsoft entwickelt, mit dem kombinieren, was der HoloLens darstellt, ist durchaus eine interessante Zukunft möglich.