Am 7. Oktober 2026 teilte IBM mit, dass DARPA das Unternehmen für Stage C der Quantum Benchmarking Initiative (QBI) ausgewählt hat. Damit rückt IBMs Ansatz mit supraleitenden Prozessoren in die unabhängige Prüfung von Hardware und Systemen vor.
Was Stage C prüft
QBI führt die ausgewählten Ansätze in drei Stufen weiter: Stage A bewertet ein technisches Konzept, Stage B einen umfassenden Forschungs- und Entwicklungsplan samt Risikominderung. In Stage C prüft ein unabhängiges Team Hardware und Systeme darauf, ob sie wie vorgesehen gebaut werden können und wie geplant funktionieren.
Der Schritt führt also von der Planung zur technischen Bewertung. Für ein Quantencomputersystem zählt dabei nicht nur, ob es sich konstruieren lässt, sondern auch, ob seine Leistung den Erwartungen entspricht.
Vier Ansätze in der neuen Gruppe
Neben IBM rückten Atom Computing, Diraq und IonQ in Stage C vor. Die Unternehmen setzen auf unterschiedliche Hardwareansätze:
| Unternehmen | Quantenansatz |
| Atom Computing | Neutrale Atome |
| Diraq | Silizium-CMOS-Spin-Qubits |
| IBM | Supraleitende Prozessoren |
| IonQ | Gefangene Ionen |
Die unterschiedlichen Ansätze stehen nebeneinander im selben Prüfprogramm. QBI bewertet, ob die jeweiligen Systeme ihre technischen Ziele erreichen können.
IBMs Systemplanung und QBI-Zielhorizont
IBM nennt IBM Quantum Starling als geplantes fehlertolerantes System und erwartet, sein erstes System dieser Art 2029 bereitzustellen. Das ist IBMs eigene Zeitplanung.
QBI verfolgt einen separaten Zielhorizont: Bis 2033 soll das Programm klären, ob sich ein industriell nutzbarer Quantencomputer verwirklichen lässt. Als nützlich gilt ein System dabei, wenn der Wert seiner Berechnungen die Kosten des Systems übersteigt.