DeepSeek setzt für Search und Fetch jeweils 0,75 US-Dollar pro 1.000 erfolgreiche Anfragen an. Wer beide APIs in einem Ablauf je einmal erfolgreich aufruft, zahlt also beide Gebühren. Die offizielle Preisliste führt die Endpunkte getrennt; die API-Dokumentation erklärt, wann ein Aufruf als erfolgreich gilt.

Forkast News berichtete am 17. Oktober 2026, DeepSeek habe Search und Fetch zusammen mit DeepSeek-V4.1-Flash-1017 gestartet. (Bericht von Forkast News)

Was Search und Fetch kosten

Search liefert strukturierte Websuchergebnisse. Fetch ruft den Inhalt einer einzelnen Webseite ab und gibt ihn als Markdown zurück. Für beide Endpunkte gilt derselbe Listenpreis, aber jeder erfolgreiche Aufruf wird separat berechnet.

EndpunktAufgabeAbrechenbarer ErfolgPreis pro 1.000 erfolgreiche AnfragenLimit pro Konto
SearchLiefert strukturierte SuchergebnisseHTTP 200 und ein nicht leeres results-Array0,75 US-Dollar5 Anfragen pro Sekunde
FetchRuft eine einzelne Webseite als Markdown abHTTP 200 und zurückgegebener Seiteninhalt0,75 US-Dollar5 Anfragen pro Sekunde, zusätzlich ein Limit pro Domain

Wann DeepSeek eine Anfrage berechnet

Ein Search-Aufruf kostet nur dann, wenn die Antwort HTTP 200 enthält und das results-Array mindestens ein Ergebnis hat. Bei Fetch müssen HTTP 200 und Seiteninhalt zurückkommen. Fehlgeschlagene Anfragen, leere Search-Ergebnisse und Timeouts werden nicht berechnet.

Bei Search verändert die Zahl der angeforderten Ergebnisse den Preis pro Aufruf nicht. Der Parameter count kann zwischen 1 und 50 liegen und steht standardmäßig auf 10. Wer mehr Ergebnisse abfragt, zahlt für diesen einzelnen erfolgreichen Search-Aufruf also nicht mehr.

Was ein Search-und-Fetch-Ablauf kostet

Ein erfolgreicher Search-Aufruf und ein erfolgreicher Fetch-Aufruf ergeben zusammen zwei abrechenbare Anfragen. 1.000 Paare aus je einem erfolgreichen Search und Fetch kosten 1,50 US-Dollar: 0,75 US-Dollar für jeden Endpunkt. Für 10.000 solcher Paare sind es 15 US-Dollar, sofern alle Aufrufe die jeweiligen Erfolgsbedingungen erfüllen.

Diese Gebühren kommen zu den Modellkosten hinzu: DeepSeek rechnet die Nutzung von Modell-Tokens separat ab. Search und Fetch sind eigenständige APIs mit eigenen Endpunkten, keine Tokenposition in dieser Rechnung.

Rate-Limits und geplanter Abrechnungsbeginn

Search und Fetch haben jeweils ein eigenes Kontingent von 5 Anfragen pro Sekunde pro Konto. Mehrere API-Schlüssel erhöhen diese Kontogrenze nicht. Für Fetch gilt außerdem ein zusätzliches Limit pro Domain. Bei der Planung paralleler Abrufe zählen daher die beiden Kontogrenzen getrennt, während Fetch-Aufrufe auch durch das jeweilige Domain-Limit begrenzt werden.

Für qualifizierende serverseitige Search- und Fetch-Aufrufe über DeepSeek Harness, Claude Code und Codex soll die Abrechnung am 1. November 2026 um 00:00 Uhr Pekinger Zeit beginnen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind diese Aufrufe laut DeepSeeks Preisseite kostenlos.