Ein wenig später als gewöhnlich, aber die Ergebnisse des Wettbewerbs Best Illusion of the Year sind jetzt da. Kaninchen, die in Standbildern versteckt sind, Parallelen, die nicht als solche erscheinen, und Linien, die ihre Länge zu ändern scheinen, ohne auch nur einen Millimeter zu verlieren – das sind die drei optischen Täuschungen, die sich in dieser Ausgabe 2017 über die anderen gestellt haben. Schauen wir uns an, was sie für uns bereithalten.
Die Abstimmungsphase zur Ermittlung der besten optischen Täuschungen des Jahres dauert nur 24 Stunden, und meiner Meinung nach ist das nicht genug. Wenn man auf der offiziellen Seite des Wettbewerbs nachsieht, stellt man fest, dass die sechs Top-10-Beiträge im Durchschnitt nicht über fünf Punkte hinauskommen. Auch die Kommentare auf YouTube sind nicht gerade wohlwollend, daher hoffen wir, dass es für die nächste Ausgabe Anpassungen im Bewertungs- und Abstimmungssystem geben wird. Was sind nun die Gewinner? Beginnen wir mit dem dritten Preis:
Der dritte Preis
Die „dynamische Müller-Lyer-Illusion“, entwickelt von Gianni A. Sarcone vom Archimedes Laboratory Project in Italien, zeigt uns, dass die Länge eines Segments zu variieren scheint, abhängig von der Richtung der Pfeile an seinen Enden. Der Effekt wird durch die Bewegung noch deutlicher, so sehr, dass die Linien wie elastische Bänder wirken. Ganz zu schweigen von der kreisförmigen Version ...
Der zweite Preis
„Skye Blue Café Wall“ ist eine Illusion, die viel ausgefeilter ist, als sie scheint. Auf den ersten Blick kommt man zu dem Schluss, dass alle Zeilen und Spalten schief sind ... aber dem ist nicht so. Das Werk von Victoria Skye basiert auf der ursprünglichen Illusion von Richard Gregory, der ihr Verhalten dokumentierte, nachdem er die Wand eines Cafés in der Stadt Bristol beobachtet hatte. Warum wirken sie schief? Eine Kombination aus Farbe, Licht, Kontrast und den Unterschieden in den Winkeln der Rauten, die an den Schnittpunkten erscheinen.
Der Gewinner
**„Shape From Motion Only“** ist die Gewinner-Illusion des Wettbewerbs und stammt vom Team Hedva Spitzer, Dana Tearosh und Niv Weisman von der Universität Tel Aviv. Wie der Name schon sagt, entstehen die Figuren (in diesem Fall zwei Kaninchen) durch die Bewegung im Hintergrund, verschwinden aber, sobald die Bewegung stoppt. Der Effekt variiert je nach Größe des Objekts und kann auch mit anderen Illusionen kombiniert werden.
Möchtest du den Rest sehen? Dann klicke auf den Link unten. Dort findest du Spiegel-Tricks, Mühlen, die sich gleichzeitig in beide Richtungen drehen, und Tiefenwechsel und andere Dinge. Offizielle Website: