Die Idee, die Mathematik als Inspirationsquelle zu nutzen, um Kunst zu schaffen, ist keineswegs neu. Der sogenannte Goldene Schnitt wurde in zahlreichen Werken und Architekturprojekten verwendet, doch das bedeutet nicht, dass diese besondere Verbindung zwischen Mathematik und Kunst ausschließlich der Antike vorbehalten ist. Einer ihrer besten modernen Entdecker war der Grafiker M. C. Escher, der trotz mangelnder Anerkennung durch traditionelle Kritiker das Publikum immer wieder mit seinen beeindruckenden Zeichnungen faszinierte.
Die Geschichte von Escher zeigt, dass seine Reisen durch Italien und Spanien für die Entwicklung seines Stils entscheidend waren, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Aufenthalt in der Alhambra, deren dekorative Muster sein Interesse an der Tessellation weckten, die der Künstler selbst als Sucht beschrieb.
Dank der Digitalisierungsarbeit der Boston Public Library können wir Eschers Bilder heute direkt im Browser genießen. Wir empfehlen natürlich, die Quelle zu besuchen, um mehr zu sehen.
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