Wenn dich die endlosen Stunden des Programmierens vor dem Bildschirm zermürben, liegt das Problem vielleicht nicht an der Bildschirmgröße, dem Stuhl oder deiner Haltung, sondern an etwas so Einfachem wie der gewählten Schriftart. Es gibt Dutzende von Beispielen, die „für Programmierer“ gedacht sind, und eine, die jahrelang in relativer Dunkelheit geblieben ist, ist Hack, eine freie und Open-Source-Schriftart, die aus den Beiträgen zu Projekten wie Bitstream Vera und DejaVu abgeleitet wurde.
Die richtige Schriftart für die Arbeit zu finden, ist kein einfacher Prozess. Es gibt Millionen von Optionen da draußen, die sich in proprietäre, kostenlose und offene aufteilen. Doch all jene, die als „Allrounder“ fungieren wollen, bleiben immer irgendwo zurück. Dann stoßen wir auf klassische Probleme wie das fehlende Unterscheidungsmerkmal zwischen der Null und dem großen „O“ oder dem kleinen „l“ und der Zahl 1.
Programmierer leiden unter diesen kleinen Unterschieden viel mehr, als wir uns vorstellen. Nur wenige Dinge sind so frustrierend wie ein Code-Stück, das sich weigert zu kompilieren, und wenn sie feststellen, dass der Fehler an einem Buchstaben oder Symbol liegt, ist es ein Wunder, dass der Monitor nicht aus dem Fenster fliegt. Genau hier kommen speziell „für Programmierer“ entworfene Schriftarten wie Hack ins Spiel.
Hack: Schriftart für Programmierer
Hack ist eine Schriftart, die seit mindestens fünf Jahren unter uns ist. Man erkennt sie an ihrer guten Höhe, einer leichten Reduzierung des Kontrasts, einer mittleren Füllung für die Null und markanteren Kurven bei bestimmten Glyphen. Wenn du eine Ähnlichkeit mit Bitstream Vera und DejaVu entdeckst, liegst du nicht falsch, denn Hack enthält die Beiträge beider Projekte. Die offizielle Seite ermöglicht es dir, die Schriftart zu testen, ohne sie installieren zu müssen, und ihre Funktionsweise unter verschiedenen Sprachen, Größen und Umgebungsfarben zu überprüfen.
Die Windows-Version von Hack ist in einem kleinen Installationsprogramm verpackt (sein Name macht einem ein wenig Sorgen, aber es ist sauber), sie kann jedoch auch manuell im TTF- oder OTF-Format heruntergeladen werden. Im speziellen Fall von Linux (Debian/Ubuntu, Arch, Gentoo, Fedora, OpenSUSE und anderen) ist es viel einfacher, sie über die offiziellen Repositorys zu erhalten, die immer die neueste verfügbare Version garantieren. Probier es aus, und vielleicht wirst du überrascht.