Nutzer von OneDrive erinnern sich wahrscheinlich an die Funktion der „Platzhalter“, die es ermöglichte, eine Datei in der Cloud zu synchronisieren und mit einem Doppelklick zu öffnen. Microsoft traf die schlechte Entscheidung, diese Funktion in Windows 10 zu entfernen, aber die Leute von Dropbox haben den Fehdehandschuh mit ihrem neuen Project Infinite aufgenommen. Derzeit befindet es sich in privater Beta, sein Ziel ist jedoch dem alten OneDrive sehr ähnlich: Dateien in einem einzigen Schritt synchronisieren und öffnen, auf allen deinen Plattformen.
Warum hat Microsoft beschlossen, das zu entfernen, was viele Nutzer als die beste Funktion von OneDrive betrachteten? Laut dem Giganten aus Redmond verursachte die dynamische Synchronisierung Verwirrung und hatte Kompatibilitätsprobleme mit einer Reihe von Programmen. Die technischen Probleme sind nicht schwer zu verstehen, aber was für OneDrive-Nutzer nie in Ordnung war, ist, dass Microsoft es vorzog, sich diesen Problemen nicht zu stellen. Was haben wir heute? Die gleiche vollständige und/oder selektive Synchronisierung wie immer. Alles muss im Voraus entschieden werden, wenn wir im Wesentlichen eine Cloud-Festplatte wollen.
Dropbox Infinite: Dynamische Synchronisierung für alle
Dropbox Infinite geht in diese Richtung. Egal, ob die Dateien synchronisiert wurden oder sich in der Cloud befinden, Infinite wird dafür sorgen, dass alle gleichzeitig auf dem Desktop erscheinen. Möchtest du eine bearbeiten? Doppelklick, dynamische Synchronisierung und Öffnen. Dropbox wird weiterhin das klassische grüne Häkchen verwenden, um Inhalte zu kennzeichnen, die lokal synchronisiert wurden, aber mit Infinite zeigen Dateien, die in ihrem Dienst gespeichert sind, ein Symbol mit einer kleinen Wolke. Die dynamische Synchronisierung nimmt nicht nur dem Nutzer eine Last ab, sondern ist auch auf Geräten mit begrenztem internen Speicher sehr nützlich. Es gibt zu viele Hybride auf dem Markt mit 16 oder 32 GB, und ohne die Hilfe von Diensten wie Dropbox wird es sehr schwierig, mit ihnen zu arbeiten.
Die Demo von Project Infinite wurde vor ein paar Tagen auf der Dropbox Open Konferenz vorgestellt und wird noch einige Zeit in privater Beta bleiben, aber im Grunde erfüllt Dropbox damit eine Nachfrage. Ihr plattformübergreifender Support und ihre Abwärtskompatibilität sind zwei sehr starke Details, die für Infinite sprechen, und mit etwas Glück wird es seine Konkurrenten zum Handeln zwingen.