Berichten zufolge warf das FCC Office of Engineering and Technology TP-Link in Schreiben vom 15. Oktober 2026 vor, in Zulassungsanträgen für vier Routermodelle falsche oder unzutreffende Angaben gemacht zu haben. Bei drei der vier Geräte soll zudem die Funkleistung über den zulässigen Grenzwerten gelegen haben.
Die Vorwürfe und TP-Links Antwort
Die berichteten Vorwürfe betreffen Antragsangaben und Funkleistung bei TP-Link-Routern, die eine Zulassung für den US-Markt benötigten. TP-Link Systems erklärte, Stichproben seien bei der Federal Communications Commission (FCC) seit Jahren üblich und einzelne Produkttests könnten unterschiedlich ausfallen. Das Unternehmen unterstütze die Arbeit der FCC und wolle technische Fragen mit der Behörde klären sowie bestätigte technische Probleme angehen.
FCC-Zulassung und Wi-Fi-8-Standard
Eine FCC-Gerätezulassung betrifft den Einsatz von Funkgeräten auf dem US-Markt. Wi-Fi 8 wird technisch als IEEE 802.11bn entwickelt: IEEE verantwortet die technische Spezifikation, während die Wi-Fi Alliance die Verbraucherzertifizierung übernimmt. Diese Aufgaben sind von den berichteten Vorwürfen zu TP-Links Zulassungsanträgen und Funkleistung getrennt.