FFmpeg ist eines der fortschrittlichsten Werkzeuge im Open-Source-Universum, bringt aber eine steile Lernkurve mit sich. Einige Programme nutzen FFmpeg im Hintergrund oder über einen Wrapper. Es gibt aber auch die Möglichkeit, direkt in der Konsole Befehle einzugeben. FFmpeg Explorer hilft uns, viele seiner integrierten Funktionen in der Vorschau zu testen und die genauen Befehle für die lokale Ausführung zu erhalten.

FFmpeg Explorer: Interaktives Tutorial für FFmpeg, um deine Videos zu transformieren
Deine Videos transformieren

FFmpeg ist ein Projekt, das seit über zwanzig Jahren unter uns ist und sich zum Rückgrat vieler Multimedia-Anwendungen entwickelt hat. Aus einer gewissen Perspektive verhält sich FFmpeg wie ein Werkzeug im Stil eines „Victorinox“, das Dutzende von Formaten, Protokollen und Hardware-Plattformen unterstützt.

Die effektivste Art, FFmpeg zu nutzen, ist über ein anderes Programm. Aber nichts hindert Konsole-Enthusiasten daran, alle Befehle manuell einzugeben. Genau hier kommt FFmpeg Explorer ins Spiel.

So transformierst du deine Lieblingsvideos mit FFmpeg Explorer

FFmpeg Explorer: Interaktives Tutorial für FFmpeg, um deine Videos zu transformieren
Die berühmte Szene, in der Bush Schuhen ausweicht, ist eine der verfügbaren Demos

Die Oberfläche von FFmpeg Explorer ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Links finden wir eine Liste von Filtern, in der Mitte erscheint die „Werkbank“, in der oberen rechten Ecke sehen wir das Vorschaufenster und in der unteren rechten Ecke alle erweiterten Parameter, die jeden Filter begleiten.

Auf der Werkbank gibt es zwei Felder: Input und Output. Bei Input können wir eins von zwei verfügbaren Beispielen wählen oder eine Datei laden, während wir bei Output zwischen MP4 und animiertem GIF wählen können.

Der Rest ist eine Frage des Auswählens von Filtern, Ziehen auf die Werkbank, Anpassen ihrer Parameter und Klicken auf Render Preview, um die Effekte zu beobachten. Jeder Filter hat eine eigene Dokumentation auf der offiziellen FFmpeg-Seite, und die Website teilt einen direkten Link dazu.

Zum Beispiel verändert „colorbalance“ die Intensität der Primärfarben mit neun verschiedenen Stufen, „eq“ macht dasselbe für Kontrast-Helligkeit-Sättigung-Gamma und „hflip“ dient dazu, das Video zu spiegeln.

FFmpeg Explorer: Interaktives Tutorial für FFmpeg, um deine Videos zu transformieren
Der Filter „hflip“ in Aktion

Wenn wir die Audio-Filter aktivieren möchten, reicht es, die Option Audio Filters in der Liste auszuwählen. Theoretisch gibt es keine Grenzen für die Anzahl der Filter, die wir verketten/kombinieren können, aber es ist wahrscheinlich, dass unser Browser das nicht sehr mag.

Der letzte Schritt ist, den „Output Command“ zu kopieren und mit einer beliebigen lokalen Kopie von FFmpeg zu verwenden. Die Builds werden täglich aktualisiert, daher empfehle ich, den Download immer über die offizielle Website zu beziehen.

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