Mozilla nannte am 27. Oktober 2026 Firefox 159 als die Version, die die im Security Advisory 2026-118 aufgeführten Sicherheitslücken behebt. Laut Notebookcheck umfasst die Korrektur 167 Schwachstellen: 108 mit hoher, 52 mit mittlerer und sieben mit niedriger Einstufung. Drei konkrete CVEs zeigen, welche Fehlerarten betroffen waren und wer sie meldete.

Drei CVEs aus Mozillas Sicherheitsmitteilung

CVEFehlerart und KomponenteGenannter Reporter
CVE-2026-117921Use-after-free in CSS Parsing and ComputationOpenAI Codex Security (kylebot)
CVE-2026-117876Use-after-free in Layout: Text and FontsAmy Burnett von OpenAI
CVE-2026-117861Sandbox-Ausbruch in DOM: NavigationMozilla

Ein Use-after-free-Fehler liegt vor, wenn Software auf Speicher zugreift, der bereits freigegeben wurde. Ein Sandbox-Ausbruch betrifft die Sicherheitsgrenze einer isolierten Umgebung. Die Beispiele reichen damit von Fehlern bei CSS und Textdarstellung bis zu einem Verstoß gegen eine Sicherheitsisolation.

Was die Reporter-Zuschreibungen aussagen

Notebookcheck ordnet 34 Einträge OpenAI Codex Security und sieben Amy Burnett zu. Zusammen sind das 41 von 167 Einträgen, rund 24,6 Prozent. Mozillas Advisory nennt Reporter bei den einzelnen Einträgen; die drei Beispiele oben zeigen, dass neben OpenAI-bezogenen Namen auch Mozilla selbst als Reporter erscheint.

Warum ältere Firefox-Zahlen nur bedingt vergleichbar sind

Mozilla veröffentlicht intern identifizierte Speichersicherheitslücken inzwischen jeweils in eigenen Advisories, statt sie unter einer gemeinsamen CVE zusammenzufassen. Dadurch lassen sich reine Zählungen aus verschiedenen Firefox-Versionen nur eingeschränkt gegenüberstellen.

Firefox auf ein Update prüfen

Auf dem Desktop führt der Weg laut Notebookcheck über Menü > Hilfe > Über Firefox. Dort zeigt Firefox die installierte Version an und lädt ein angebotenes Update herunter. Anschließend fordert der Browser zum Neustart auf.