FUJIFILM Corporation kündigte am 29. Oktober 2026 eine Investition von rund 10 Milliarden Yen an, um die Produktionskapazität für magnetische Datenspeicherbänder auf etwa das Fünffache des Niveaus im Geschäftsjahr 2025 zu steigern. Das Vorhaben betrifft den Standort Odawara in Japan und ist für die Geschäftsjahre 2026 bis 2028 geplant. Fujifilms Ankündigung
Was Fujifilm in Odawara plant
| Projektdetail | Angekündigter Plan |
| Investition | Rund 10 Milliarden Yen |
| Ziel | Etwa fünffache Produktionskapazität gegenüber dem Geschäftsjahr 2025 |
| Zeitraum | Geschäftsjahre 2026 bis 2028 |
| Standort | Kanagawa Factory, Odawara Site, Japan |
| Schwerpunkt | Vor allem FUJIFILM LTO Ultrium 10 |
Fujifilm will die Fertigungsanlagen erweitern und zusätzliches Personal einsetzen. Die fünffache Kapazität ist ein Ziel für das Vorhaben, keine Angabe zur Zahl zusätzlicher Kassetten. Mugglehead zufolge nennt die Ankündigung weder die absolute Ausgangsproduktion noch jährliche Ausbauschritte. Deshalb lässt sich aus dem Faktor allein keine konkrete zusätzliche Liefermenge ableiten.
Was die Kapazitätsangabe von LTO Ultrium 10 bedeutet
FUJIFILM LTO Ultrium 10 ist der wichtigste Schwerpunkt des Ausbaus. Mugglehead zufolge fasst eine Kassette 40 TB nativ. Bis zu 100 TB sind bei einer Datenkompression von 2,5:1 möglich. Der höhere Wert setzt also komprimierte Daten voraus und beschreibt nicht die native Kapazität der Kassette.
Warum Fujifilm mehr Archivbedarf erwartet
Fujifilm führt den steigenden Bedarf an Datenarchivierung auf generative KI und Cloud-Dienste zurück. Das Unternehmen verweist auf die großen Datenmengen aus dem Training und dem Einsatz von KI. Außerdem nennt Fujifilm offline gelagerte Magnetbänder als mögliche Schutzmaßnahme für Archive gegen Ransomware. Die Investition soll vor allem die Versorgung mit FUJIFILM LTO Ultrium 10 stärken.