HashFly ist FutureBits browserbasierter Proof of Concept: Ein simuliertes Fruchtfliegen-Konnektom bearbeitet darin eine vereinfachte Bitcoin-Mining-Aufgabe. FutureBit stellte die Demo am 13. September 2026 vor. Ihr Ziel ist ein Spielziel, keine Schwierigkeit des Bitcoin-Netzwerks.

FutureBit knüpfte seine Effizienzprognose an einen hypothetischen nächsten Schritt: Ein auf echte organische Neuronen skaliertes System könnte nach seiner Schätzung rund 1 W/TH erreichen und zehnmal so effizient sein wie die besten Silizium-ASICs mit 3 nm Strukturbreite.

So arbeitet HashFly mit dem simulierten Konnektom

FutureBit zeigt HashFly: simuliertes Bitcoin-Mining im Browser

HashFly verwendet den Datensatz MaleCNS v1.0. Die Projektseite nennt 2.914 rekonstruierte Spuren; das größere Konnektom umfasst 165.122 rekonstruierte Neuronen. Die Simulation nutzt nicht den vollständigen Graphen mit 25 Millionen Synapsen.

Der Ablauf beginnt mit den simulierten Fotorezeptoren R1–R6, die eine Block-Kopfzeile einlesen. Danach wird ihr Inhalt mit SHA-256d verarbeitet – einer doppelten Anwendung der Hashfunktion SHA-256 – und das Ergebnis mit dem vereinfachten Zielwert verglichen. Liegt der Hash darunter, reagieren in der Simulation zwei PPL101-Zellen.

Was der Browserlauf ergab

In einem berichteten Lauf prüfte HashFly in etwa einer Stunde rund 80 Blöcke; die beobachtete Hashrate lag bei ungefähr 100 kH/s. Das sind Werte aus der Demo mit ihrem vereinfachten Ziel. Ihre maximale Schwierigkeitsstufe liegt bei 6 und bleibt weit unter der Schwierigkeit, einen gültigen Bitcoin-Hash zu finden.

FutureBits Effizienzschätzung gilt für ein hypothetisches System

Die Angaben von rund 1 W/TH und zehnfacher Effizienz beziehen sich auf FutureBits Szenario mit echten organischen Neuronen. HashFly selbst simuliert ein Konnektom im Browser; die Projektion beschreibt eine mögliche Skalierung auf biologische Neuronen.