Eine der häufigsten Empfehlungen im Internet, um alte Computer wiederzubeleben oder weiterzuverwenden, ist die Installation einer Linux-Distribution. Es gibt definitiv Distributionen, die sich sehr gut mit bescheidener Hardware verstehen. Aber man kann auch den Weg von ChromeOS/ChromiumOS gehen – und so stehen wir vor der Tür zu FydeOS. Dieses Betriebssystem bietet eine sehr angenehme Umgebung auf PCs, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, und verfügt zusätzlich über Android-Unterstützung, sodass wir APK-Apps installieren können auf etwas leistungsfähigeren Geräten.
Microsoft besteht darauf, der „Herr und Meister“ zu sein, der die Lebensdauer der Hardware-Zyklen bestimmt, und Windows 11 ist der neueste Beweis dafür. Zum Glück bleiben viele Nutzer aufsässig, sei es, indem sie dieses Betriebssystem modifizieren oder nach weniger lästigen Alternativen suchen. Aber es gibt Fälle, in denen ein relativ moderner Rechner unter Windows 10 und 11 leidet und keine Upgrade-Möglichkeit hat (z.B. Laptops mit 4 GB fest verlötetem RAM und ohne SODIMM-Steckplätze).
Linux zu empfehlen ist einfach, aber wir sollten ChromeOS und seine Variante ChromiumOS nicht vergessen. Google bietet offiziell ChromeOS Flex an, den Nachfolger von Neverware CloudReady, der langsam an Boden gewinnt. Außerdem möchte ich FydeOS erwähnen, das der ChromiumOS-Linie folgt und ein paar sehr interessante Details integriert.
FydeOS: ChromiumOS mit Android-Unterstützung und lokalen Konten
Die offizielle FydeOS-Website hat einen Download-Bereich, der in drei Teile unterteilt ist. Der erste Teil konzentriert sich auf Intel- und AMD-PCs mit Intel- oder Radeon-Grafik, der zweite ist für VMWare-Nutzer, die das Betriebssystem in virtuellen Umgebungen testen möchten, und der dritte bietet Images für dedizierte Geräte wie Microsoft Surface und den Raspberry Pi 4.
BalenaEtcher funktioniert sehr gut, um FydeOS auf einen USB-Stick zu bringen. Neben der Erstellung eines Installationsmediums können wir so auch „Live“-Tests mit einem Gästeprofil durchführen. Eine weitere interessante Option ist die Erstellung eines lokalen Kontos anstelle eines Online-Kontos, das auch die Einrichtung einer PIN umfasst.
Sobald wir auf dem FydeOS-Desktop angekommen sind, können wir in den Store gehen, um Open GApps zu installieren und den Zugriff auf den Play Store zu aktivieren. Aber nichts hindert uns daran, F-Droid und Aurora zu installieren, um APKs ohne Google-Konten herunterzuladen. Die einzige Voraussetzung von FydeOS ist die Aktivierung des Android-Subsystems, und das ist nur ein paar Klicks entfernt.
Ich werde nicht leugnen: Die Verwendung eines Betriebssystems wie FydeOS erfordert, dass wir einige Kompromisse eingehen, und die Hardware-Kompatibilität muss im Voraus gegeben sein. Aber bisher hat es sich als Option mit guter Leistung und minimalem Wartungsaufwand erwiesen, ohne dabei fortgeschrittene Aspekte wie den Zugang zum Android-Ökosystem oder das Linux-Terminal zu opfern. Lade dir eine Kopie herunter!
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