Im einwöchigen Test von Iyaz Akhtar bei PCMag beantwortete Gemini allgemeine Fragen und half bei der Projektplanung, erledigte auf dem ASUS Googlebook 14 aber mehrere direkte Systemaufgaben nicht. Dazu gehörten das Umbenennen von Dateien und die Suche nach lokalen Dateien direkt im Chat.

Welche Systemaufgaben Gemini nicht erledigte

Gemini im ASUS Googlebook 14: Diese Aufgaben blieben im Test offen

Auf die Bitte, Screenshots zu finden, öffnete Gemini Google Photos statt eine lokale Suche im Chat zu starten. Bei der Installation von Fantastical Calendar lieferte es einen Link zum Play Store, installierte die App aber nicht. Und auf die Aufforderung, den Dunkelmodus einzuschalten, öffnete Gemini die Einstellungen, ohne die Option selbst umzustellen.

Browser, Apps und Dateiübertragung im Test

Auch bei einigen Apps und Browsern berichtete Akhtar von Problemen. Brave unterstützte auf dem Testgerät weder Erweiterungen noch vertikale Tabs und funktionierte nach etwa einem halben Tag nicht mehr. Microsoft Edge kam nicht über den Startbildschirm hinaus. Chrome unterstützte Erweiterungen und vertikale Tabs; Akhtar konnte dort jedoch nicht auf seine Lesezeichen und seinen Browserverlauf zugreifen.

Das Übertragen eines 30-GB-Ordners aus Google Drive scheiterte mit der Dateien-App mehrfach. Mit Solid Explorer gelang der Transfer. Die App-Übertragung vom Google Pixel 11 Pro funktionierte dagegen zum Beispiel mit Airbnb. Eine Authentifizierungs-App wurde aus Sicherheitsgründen blockiert. Ein Kopplungsversuch mit einem Samsung-Smartphone und das Sideloading von Samsung Notes schlugen ebenfalls fehl; die Unterstützung für Samsung-Smartphones wurde laut PCMag später behoben.

Was ein anderer Test über Magic Pointer und Magic Cue berichtete

TechRepublic fasste Ergebnisse aus einem separaten, zweiwöchigen Test des Guardian zusammen: Magic Pointer fasste Texte zusammen und beantwortete Fragen, lehnte aber mitunter Anfragen zur Bilderzeugung ab und konnte keine Kalendertermine hinzufügen. Magic Cue wurde während dieses Tests nicht aktiviert. Das Rambler-Sprachdiktat funktionierte laut dem Bericht wie erwartet.

Gemini auf Chromebook Plus und der ChromeOS-Support

Google beschreibt Gemini in Chrome für Chromebook Plus. In Deutschland zählt Google Nutzerinnen und Nutzer ab 18 Jahren zu den unterstützten Gruppen. Voraussetzung sind ein Chromebook Plus, eine unterstützte Sprache, ein angemeldetes Chrome-Profil und die aktuelle Chrome-Version; Google schaltet den Zugang schrittweise frei. Bei manchen Arbeits- und Schulkonten ist außerdem eine Freigabe durch den Administrator nötig. Die Bedingungen stehen in Googles Informationen zu Gemini in Chrome auf Chromebook Plus und zur Verfügbarkeit von Gemini in Chrome.

Für Chromebooks erklärt Google, dass Geräte bis zum Ende ihrer jeweiligen Supportlaufzeit Updates erhalten. Viele neuere Modelle könnten zu Googlebook OS wechseln. ChromeOS-Updates und Sicherheitspatches nennt Google bis Mitte 2034 als Zeithorizont. Details zur Unterstützung veröffentlicht Google in seinen Informationen zum Übergang von ChromeOS-Geräten.