Google begann am 20. Oktober 2026 mit dem Rollout von Gemini Personal Intelligence für Android Auto. Die angekündigte Funktion soll einen Ort finden, der auf einem Bild in Google Fotos zu sehen ist, und dorthin navigieren. Deutschland ist als Teil des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) vom genannten Rollout ausgeschlossen.

Gemini soll Orte aus Fotos finden

Mit Personal Intelligence kann Gemini laut Google auf Wunsch Informationen aus verbundenen Google-Diensten einbeziehen. So soll die Sprachassistenz etwa eine Autowaschanlage finden, die auf einem Foto aus der Vorwoche zu sehen ist, und die Navigation dorthin starten. Nutzer müssen die Verbindung zu Apps wie Google Fotos, Google Maps, YouTube, der Google-Suche und Google Workspace mit Gmail und Google Kalender erlauben.

Googles Rollout schließt Deutschland aus

Google beschränkt den Rollout auf berechtigte persönliche Google-Konten von Personen ab 18 Jahren. Geschäfts-, Enterprise- und Bildungskonten bei Google Workspace sind ausgeschlossen. Auch der Europäische Wirtschaftsraum, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und Nigeria gehören nicht zum genannten Rollout-Gebiet. Da Deutschland im EWR liegt, fällt es ebenfalls unter diesen Ausschluss.

Android Auto funktioniert auch ohne Personal Intelligence

Wer Personal Intelligence nicht nutzt, kann laut Google weiterhin mit Android Auto navigieren, Musik hören, telefonieren und Fragen stellen. Die Antworten sind dann nicht auf die jeweilige Person zugeschnitten. Nutzer können die App-Verbindungen in den Gemini-Einstellungen verwalten und Personal Intelligence dort ausschalten.

Google built-in folgt auf einem eigenen Zeitplan

Google kündigte am 20. Oktober 2026 an, Personal Intelligence in den kommenden Monaten auch auf Autos mit Google built-in auszurollen. Das ist ein eigener Schritt neben dem Android-Auto-Rollout. Mehr zum Unterschied zwischen Android Auto und Google built-in.