Ob während der Quarantäne oder nicht: Manchmal lässt sich ein technisches Problem nur durch eine direkte und remote Verbindung zum betroffenen Computer lösen. Es ist vor allem eine Frage der Effizienz, denn jeder Austausch per Text, Audio oder Video hat seine Grenzen, wenn es darum geht, das Problem zu erklären. Hier kommt Getscreen.me ins Spiel, ein Programm, das Remote-Verbindungen zwischen zwei Systemen über QR-Codes und verschlüsselte Links ermöglicht.
Von Browser-Eigenheiten bis zu Druckern, die sich weigern, ihren Job zu machen – solche Probleme können schnell zu Notfällen werden, und wenn wir jemanden retten müssen, ist die Einrichtung einer Remote-Verbindung eine der besten Ressourcen. Unter den beliebtesten Tools steht TeamViewer aus zwei Gründen ganz oben auf der Liste: es ist kostenlos und sehr einfach zu bedienen. Allerdings ist es nicht das einzige in seiner Kategorie. Getscreen.me zeichnet sich als eine noch leichtere und direktere Option ab, so sehr, dass es sogar mit Mobilgeräten funktioniert, ohne dass zusätzliche Software installiert werden muss.
So verbindest du dich remote mit einem Computer mit Getscreen.me
Der erste Schritt ist, den offiziellen Client herunterzuladen, der weniger als zwei Megabyte auf deiner Festplatte belegt und vollständig portabel arbeitet. Sobald du ihn ausführst, generiert das Programm einen QR-Code und eine Adresse, die du ganz einfach per Messenger oder E-Mail teilen kannst. Und der Rest ist… einfach loslegen! Latenz und Stabilität hängen ausschließlich von der Qualität der Verbindung ab, während du im Konfigurationsbereich Datenschutzoptionen findest, die den Nur-Lese-Modus aktivieren, die Audioaufnahme blockieren und die Verwendung des Mikrofons einschränken.
Auf der Registerkarte „Sitzungen“ werden alle Links (mit Datum, Uhrzeit und IP-Nummer) protokolliert, sodass der Besitzer des Computers überprüfen kann, ob die Verbindung tatsächlich dort hergestellt wurde, wo sie sollte. Jeder potenzielle Nutzer wird sich jetzt fragen, wie gut Getscreen.me in Bezug auf die Privatsphäre ist. Die offizielle Website gibt an, dass die Verbindungen über SSL mit WebRTC hergestellt werden, allerdings ist der Client nicht Open Source.
Das sind berechtigte Zweifel, die wir auch bei TeamViewer und anderen ähnlichen Programmen haben, aber der Client scheint sehr gut zu funktionieren (abgesehen von einigen Latenzspitzen), und für einmalige Sitzungen muss man weder etwas installieren noch Benutzerkonten erstellen. In Zukunft wird Getscreen.me wahrscheinlich einen Premium-Modus einführen, und die Entwickler geben an, dass der kostenlose Modus nie verschwinden wird.
Offizielle Website und Download: Klicke hier
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