Google kündigte am 13. Oktober 2026 an, dass Nutzer mit Google AI Studio eigene Android-Apps erstellen und über Google Play privat auf dem eigenen Gerät starten können. Für die persönliche Nutzung soll ein normales Google-Konto genügen; ein Entwicklerkonto ist dafür nicht nötig. Der Rollout begann in ausgewählten Märkten, darunter den USA, für Nutzer ab 18 Jahren. Google
Private Apps bleiben außerhalb des öffentlichen Katalogs
Die persönlichen Apps sollen in einer privaten Bibliothek auf Google Play erscheinen und vom öffentlichen Katalog getrennt bleiben. So ist die persönliche Nutzung als eigener Weg gedacht – ohne professionelles Entwicklerkonto. Google
Ryan Whitwam berichtete bei Ars Technica, dass Google private Apps nicht prüft. Google sieht für eine öffentliche Verteilung dagegen die üblichen Trust-&-Safety-Prüfungen und Qualitätsstandards vor. Ars Technica
Teilen und öffentlich veröffentlichen sind getrennte Schritte
Google kündigte am 13. Oktober an, das Teilen mit einem engen Kreis aus Freunden und Familie in den folgenden Monaten zu ermöglichen. Für eine breitere öffentliche Verteilung ist laut Google der Wechsel zu einem professionellen Entwicklerkonto erforderlich. Google
| Verwendungsstufe | Zugang und Sichtbarkeit | Erforderliches Konto | Prüfung |
| Persönliche Nutzung | Privat auf dem eigenen Gerät, außerhalb des öffentlichen Katalogs | Standard-Google-Konto | Laut Ryan Whitwam bei Ars Technica keine Prüfung durch Google |
| Öffentliche Verteilung | Öffentlich | Professionelles Entwicklerkonto | Übliche Trust-&-Safety-Prüfungen und Qualitätsstandards |
Der Schritt zur öffentlichen Verteilung ist damit mehr als eine Änderung der Sichtbarkeit: Er erfordert auch den professionellen Entwicklerzugang und die dafür vorgesehenen Prüfungen.