Googles Gboard-Team veröffentlichte am 1. Oktober 2026 einen DIY-Entwurf für eine Tastatur, deren Tasten auf Förderbändern zum Nutzer laufen sollen. Das Konzept soll Einhand- oder Ein-Finger-Tippen erleichtern. Google plant nicht, die Tastatur zu verkaufen.
Ein DIY-Entwurf statt eines Verkaufsstarts
Das Projekt trägt den Namen „Gboard Conveyor Belt Version“ und wird auch „Kurukuru Version“ genannt. Das Projektverzeichnis bezeichnet den Entwurf als kein offizielles Google-Produkt.
So sollen die Tasten zum Nutzer kommen
Statt die Finger zu festen Tasten zu bewegen, sollen Nutzer die gewünschte Taste drücken, während sie auf einem Förderband vorbeiläuft. Google nennt 29 Tasten pro Band und gibt an, dass Groß- und Kleinbuchstaben direkt eingegeben werden können. Das erklärte Ziel: weniger Bewegung von Arm und Hand beim Tippen mit einer Hand oder einem Finger.
Bauunterlagen für den DIY-Aufbau
Die Projektdateien umfassen STL-Dateien für 3D-druckbare Gehäuse und Mechanikteile, KiCad-Schaltpläne und Leiterplattenlayouts sowie Firmware-Quellcode und -Projekte. Google plant keinen Verkauf der Tastatur.
Weitere Varianten bleiben Ideen
Google erwägt farbliche Varianten, einen schnelleren Modus sowie längere und kürzere Ausführungen. Die längere Version wäre für mehr Zeichentypen gedacht, die kürzere für mobile Geräte. Google hat diese Ideen nicht als künftige Produkte angekündigt.
Google erklärte die Veröffentlichung am 1. Oktober mit einem Wortspiel: Das Datum lässt sich als 10/1 schreiben und verweist auf das 101-Tasten-Format.