Google plant Änderungen beim Modellzugang in Gemini Apps für private Konten. Für kostenlose Konten soll die neue Regelung am 9. Oktober 2026 beginnen. AI-Plus-Abonnenten sollen per E-Mail erfahren, wann die Änderung für ihr Konto gilt.
Bei der vorgesehenen Staffelung hängt es vom Tarif ab, welche Modelle zur Auswahl stehen. Die Zuordnung ist als geplante Änderung beschrieben:
Welche Modelle die einzelnen Tarife erhalten sollen
| Konto oder Tarif | Vorgesehener Modellzugang |
| Kostenloses Konto | Gemini Flash-Lite 3.5 |
| Google AI Plus | Gemini Flash-Lite 3.5 und Gemini Flash 3.6; kein Pro-Modell |
| Google AI Pro | Alle verfügbaren Modelle, darunter Gemini Pro 3.1 |
| Google AI Ultra | Alle verfügbaren Modelle, darunter Gemini Pro 3.1 |
Die Staffelung bezieht sich auf Gemini Apps mit privaten Konten. Für Google AI Pro und Google AI Ultra soll außerdem Deep Think verfügbar sein. Bislang war diese Funktion dem Bericht zufolge auf AI Ultra beschränkt.
Deep Think und die Aufwandsstufen
Für Aufgaben sollen Nutzer zwischen niedrigem, mittlerem und hohem Aufwand wählen können. Ein höherer Aufwand kann mehr der verfügbaren Verarbeitungs- und Rechenkapazität beanspruchen. Wer eine höhere Stufe auswählt, nutzt das Nutzungskontingent also schneller als bei einer weniger aufwendigen Verarbeitung.
Wie Gemini seine Nutzungslimits berechnet
Google stellte die Gemini-Limits laut Berichten bereits im Mai 2026 von einer festen Nachrichtenanzahl auf Grenzen um, die sich an Verarbeitungskapazität und tatsächlichem Rechenaufwand orientieren. Die Tarifstufe bestimmt damit den Modellzugang; die gewählte Aufwandsstufe beeinflusst, wie viel Rechenkapazität eine Aufgabe beansprucht.
Wird ein Limit erreicht, nennt Googles Gemini-Hilfe drei Möglichkeiten: warten, bis es zurückgesetzt wird, zu einem höheren Tarif wechseln oder – sofern verfügbar – mit Flash-Lite fortfahren.