Google kündigte am 15. Oktober 2026 fünf Änderungen für AI Overviews und AI Mode an, die Links und Nachrichtenbeiträge sichtbarer machen sollen. Die Neuerungen haben unterschiedliche Test- und Rollout-Stände. Mehr Sichtbarkeit ist für sich genommen kein Nachweis für zusätzliche Besuche auf Verlagsseiten.
Was Google an AI Overviews und AI Mode ändert
Google führt Änderungen ein, damit Inline-Links, also Verweise innerhalb einer KI-Antwort, häufiger weiter oben erscheinen. Das Unternehmen erklärte am 15. Oktober, die Präsenz solcher Links in seinen KI-Angeboten bereits deutlich erhöht zu haben.
Außerdem testet Google einen eigenen Abschnitt am Anfang einer Antwort. Er soll ein oder zwei offizielle Websites für eine bestimmte Aufgabe oder Informationssuche hervorheben und erklären, warum die jeweiligen Links nützlich sind.
Karussells für aktuelle Artikel
Google rollt Karussells für aktuelle Artikel in KI-Suchfunktionen schrittweise in zusätzlichen Regionen und Sprachen aus. Sie sollen auch Preferred Sources hervorheben und bei einem breiteren Spektrum von Suchanfragen erscheinen.
Verwandte Artikel und Creator-Profile
Am Ende mancher KI-Antworten gestaltet Google Links zu verwandten Artikeln auffälliger und versieht sie mit Vorschaubildern.
In der Woche des 15. Oktober startete Google außerdem einen Test mit anklickbaren Namen von Creatorn und Verlagen in Videoergebnissen von AI Mode. Die Namen führen zu den jeweiligen Search-Profilen.
Was Googles Preferred-Sources-Zahl zählt
Google zufolge nutzten im Oktober mehr als siebenmal so viele Menschen Preferred Sources wie zu Beginn des Jahres 2026. Die Zahl bezieht sich auf Menschen, die diese Funktion verwenden.
Frühere Messungen zu Links und Klicks
Eine Analyse des Pew Research Center untersuchte Google-Suchanfragen aus dem März 2025. Laut 9to5Google klickten Nutzer bei 1 Prozent der Suchen mit KI-Zusammenfassung auf einen Link innerhalb dieser Zusammenfassung. Auf ein reguläres Suchergebnis entfielen bei solchen Suchen 8 Prozent der Klicks; bei Suchen ohne KI-Zusammenfassung waren es 15 Prozent. Google beanstandete die Methodik und die Repräsentativität der Suchanfragen.
Eine von Peec AI erfasste Tagesreihe für den Zeitraum vom 25. August bis zum 20. September 2026 kam am letzten Tag auf 26,2 Prozent: So viele AI Overviews enthielten einen externen Link im Antworttext. Search Engine Roundtable berichtete am 23. September über die Auswertung. Der Reporter Barry Schwartz legte dabei eine kleine Beteiligung an Peec AI offen. Die Kennzahl erfasst das Vorkommen eines Links im Antworttext.
Die Pew-Analyse und die Peec-AI-Reihe endeten beide vor Googles Ankündigung vom 15. Oktober 2026.