Google stellte Gemini 4 Argon am 30. September 2026 vor und erklärte, das Modell habe bei Sicherheitsarbeit mit Wiz eine kritische Schwachstelle in Gesundheitssoftware entdeckt, die Krankenhäuser weltweit einsetzen. Die Lücke könne sensible persönliche Informationen offenlegen.
Was Google über den Sicherheitsfund sagt
Google ordnete den Einsatz der Initiative Scan for Good zu und erklärte, frühere Frontier-Modelle hätten die Schwachstelle übersehen. Das Unternehmen beschreibt Argon als Modell, das Sicherheitslücken autonom finden, validieren und patchen soll.
Die Meldung ergänzt unsere frühere Einordnung zu Gemini 4 Argon.
Wer Argon zuerst nutzen soll
Google plant einen gestaffelten Rollout. Zunächst sollen vertrauenswürdige Cyberabwehrteams über Fairwind und interne Google-Teams Zugang erhalten. Eine breitere Freigabe für Entwickler, Unternehmen und Verbraucher soll später folgen, beginnend mit zahlenden API-Kunden und Abonnenten von Google AI Ultra.
Google will Rückmeldungen der frühen Nutzergruppen in die Weiterentwicklung seiner Schutzmechanismen einbeziehen.
Das Ausgabelimit von Gemini 4 Argon
Google nennt für Argon ein maximales Ausgabelimit von 1 Million Tokens, gegenüber zuvor 64.000. Die Angabe bezeichnet die Obergrenze für die vom Modell erzeugte Ausgabe.