Im Internet gibt es viele Empfehlungen, um den Akku unserer Mobilgeräte effizienter zu laden und seine Lebensdauer zu verlängern, aber immer wenn die verrückten Leute vom Kanal Kreosan auftauchen, wissen wir, dass jede vernünftige Strategie zum Fenster hinausfliegt. In einem ihrer alten Experimente kombinierten sie eine TV-Antenne, eine Zündkerze, einen Flyback, einen Zigarettenanzünder-Adapter und eine einfache Diode, um ein kabelloses Ladegerät zu bauen, das Energie aus einer Hochspannungsleitung bezieht…
Wenn der Strom ausfällt
Die Gegend, in der ich lebe, leidet häufig unter Stromausfällen, und das hat uns zum Improvisieren gezwungen. Meine häufigste Strategie, um die minimal notwendige Anzahl an Geräten am Leben zu halten (damit ich mitten in der Dunkelheit Artikel hochladen kann), ist, eine geladene Autobatterie zu nehmen, einen generischen 150-Watt-Wechselrichter anzuschließen und so die richtige Spannung zu erhalten.
Das reicht völlig für das Netzteil des Modems, den Laptop und natürlich die Smartphone-Ladegeräte. Nun, das ist nur eine logische und relativ sichere Option, um aus der Patsche zu kommen, aber was passiert, wenn wir mitten im Nirgendwo sind und unser Handy unbedingt weiter funktionieren muss?
Die extreme Lösung von Kreosan
Die Verrückten vom Kanal Kreosan haben eine extreme Lösung für dich: Bauen Sie ein kabelloses Handy-Ladegerät, das mit Hochspannungsleitungen funktioniert. Alles beginnt mit einer Antenne von einem alten Fernseher, einem Flyback (ich vermute, von einem anderen entsorgten TV), einer Zündkerze, einer Diode und einem einfachen Handy-Ladegerät, das auf dem Zigarettenanzünder-Anschluss basiert.
Das Gerät funktioniert, indem man die Antenne an die Hochspannungsleitung hält. Der Strom fließt durch die Zündkerze zum Flyback, und sie suchen eine passende Spannung in den Spulen, die mit der Diode gleichgerichtet wird. Diese Spannung wird in das Auto-Ladegerät eingespeist, und so erhält man die 5 Volt, die das Handy benötigt.
Das Video von Kreosan weist darauf hin, dass nicht alle Hochspannungsleitungen funktionieren, und sie empfehlen mindestens 110.000 Volt (…). Ja, es ist extrem gefährlich. Ja, es ist höchstwahrscheinlich illegal. Nein, das Konzept ist nicht gerade neu.
Und ja, in der Vergangenheit wurden sicherere Alternativen wie das RAPS-System entwickelt, das für Retter und Spezialeinsatzkräfte gedacht ist und noch einen Schritt weiter geht, indem es sich direkt an die Hochspannungsleitung anschließt.