Am 30. September 2026 meldete Hewlett Packard Enterprise (HPE) einen Auftrag von Vultr über 1,2 Milliarden US-Dollar für AMD Helios AI Rack by HPE. Vultr plant, die Systeme in seinen Rechenzentren in den USA einzusetzen. HPE bezeichnete den Auftrag als den ersten für das neue Helios-System.

Was in einem AMD Helios AI Rack by HPE steckt

HPE nennt eine konkrete Ausstattung pro Rack: 72 AMD Instinct MI455X-GPUs und sechs HPE Juniper Networking QFX5252-Switch-Trays. GPUs sind Grafikprozessoren; die Switches verbinden die Beschleuniger im Rack.

KomponenteAngekündigte Konfiguration
GPUs72 AMD Instinct MI455X pro Rack
Scale-up-NetzwerkSechs HPE Juniper Networking QFX5252-Switch-Trays pro Rack; sie verbinden die 72 GPUs.
CPUsAMD EPYC „Venice“
KI-NetzwerkkartenAMD Pensando Vulcano AI NICs
SoftwareAMD ROCm
Rack-FabricUnterstützung für offene Rack-Fabrics wie UALink over Ethernet (UALoE)
Kühlung und ServicesDirektflüssigkeitskühlung sowie Unterstützung durch HPE Services bei der durchgängigen Bereitstellung und Flüssigkeitskühlung.

Die Architektur kombiniert AMD-Rechen- und Netzwerkkomponenten mit HPEs Scale-up-Netzwerk und Services. HPE nennt außerdem AMD ROCm als Teil der Rack-Ausstattung. Für die Vernetzung unterstützt das Design laut HPE offene Rack-Fabrics wie UALink over Ethernet (UALoE).

Welche Rolle HPE, AMD und Vultr übernehmen

Vultr ist der Kunde und plant den Einsatz der Systeme in seinen US-Rechenzentren. HPE liefert das Rack-System und die Integrations- und Netzwerkkomponenten von HPE; AMD steuert die genannten Prozessoren, GPUs, Netzwerkkarten und ROCm bei. Die Ankündigung beziffert den Auftrag auf 1,2 Milliarden US-Dollar.