Der Firefox-Browser ist zweifellos für seine Flexibilität bekannt, aber gleichzeitig betrachten einige Nutzer seine Werkseinstellungen als „zu lax“ in Bezug auf die Privatsphäre. Obwohl man diesen Aspekt über das klassische about:config und andere Parameter im Hauptmenü steuern kann, möchte die Erweiterung HTTP Useragent Cleaner alle Optionen an einem Ort bündeln. Das Werkzeug ist mächtig… vorausgesetzt, es kann das Chaos seiner Oberfläche in den Griff bekommen.

HTTP Useragent Cleaner: Datenschutzfilter für Firefox
HTTP Useragent Cleaner

Jedes Mal, wenn wir eine Website besuchen, übermittelt der Browser bestimmte Informationen über seine Fähigkeiten, einschließlich der Unterstützung bestimmter Protokolle, Betriebssystemdaten, die Website, von der wir kommen, und andere ähnliche Details. Für manche Nutzer ist das Teil der normalen Funktionsweise eines Browsers, aber es gibt auch diejenigen, die in diesem Verhalten eine Datenschutzlücke sehen. Ein Browser muss sich nicht als „Mozilla Firefox“ ausgeben oder die Bildschirmauflösung an Dritte melden. Mehrere Erweiterungen verfolgen das Ziel, diese Art von „Lecks“ zu verhindern, und eine, die kürzlich aktualisiert wurde, ist HTTP Useragent Cleaner.

HTTP Useragent Cleaner: Datenschutzfilter für Firefox
HTTP Useragent Cleaner

Laut offiziellen Informationen wurde die Erweiterung in Russland entwickelt, und ihre englische Übersetzung ist nicht gerade die beste der Welt. Das Hauptmenü der Erweiterung gibt dem Nutzer Zugriff auf zahlreiche Parameter, mit denen Elemente und Funktionen im Browser aktiviert, deaktiviert oder gefiltert werden können. Die Spalte „Current“ wendet Änderungen nur auf die aktuelle Sitzung an, während die Spalte „Hold“ sie dauerhaft in Firefox macht. Der Abschnitt „Firefox“ zeigt Informationen über die Konfigurationsstufen verschiedener Verschlüsselungsmethoden, und die letzten beiden Abschnitte des Menüs protokollieren Logs.

Die gute Nachricht ist, dass HTTP Useragent Cleaner funktioniert. Die schlechte ist, dass seine Oberfläche auf dem Kopf steht. Das erste, was wir über die Erweiterung verstehen müssen, ist, dass die Vorstellung von „Rot = schlecht“ und „Grün = gut“ falsch ist. In einem Teil des Menüs gilt „Rot = aktiviert“ und „Grün = deaktiviert“, und in anderen funktioniert es umgekehrt. Zum Beispiel: Um die Do-Not-Track-Funktion zu aktivieren, muss ihr Abschnitt in „Hold“ rot sein, während „Fonts“ rot bedeutet, dass Websites die Schriftarten ändern dürfen. Kurz gesagt: Einige sind Filter, andere nicht. Alle sind eingeladen, mit HTTP Useragent Cleaner zu experimentieren, aber ich empfehle, zuerst in einer virtualisierten Version von Firefox zu üben.

HTTP Useragent Cleaner herunterladen: