Einen Bildbetrachter zu ersetzen ist keine einfache Aufgabe. Jeder Nutzer hat sein Lieblingsprogramm und verteidigt es oft, auch wenn es nicht die schnellste oder effizienteste Option ist. Dennoch sollten wir immer andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, vor allem, wenn wir eine Neuinstallation des Betriebssystems planen. Der Bildbetrachter Imagine ist nicht so bekannt wie andere, bietet aber 64-Bit-Builds, eine portable Edition und Unterstützung für ältere Systeme.
Eines der ersten Werkzeuge, die ich bei einer Windows-Neuinstallation ersetze, ist der Bildbetrachter. FastStone Image Viewer hat mich jahrelang begleitet, und ich habe nichts an seiner Funktionalität auszusetzen, obwohl ich bemerkt habe, dass die letzten Builds etwas an Gewicht zugelegt haben. Wir haben uns bereits eingehend mit ultrakompakten Betrachtern wie qView und EZView beschäftigt, beide stabil und kompatibel, aber heute möchte ich diese Auswahl erweitern und Imagine hinzufügen, das mehrere ähnliche Funktionen wie FastStone besitzt und gleichzeitig leichter ist.
Imagine: Ein leichter Bildbetrachter für deinen PC
Die ersten Minuten mit Imagine verbringst du höchstwahrscheinlich damit, dich mit den Bedienelementen vertraut zu machen. Im Vergleich zu anderen Betrachtern sind die Unterschiede nicht groß: Die Leertaste und die Rücktaste dienen zum Vor- und Zurückblättern in einer Fotogalerie, die Plus- und Minus-Zeichen auf dem Ziffernblock ändern den Zoom (Strg + Mausrad funktioniert genauso), und die Pfeiltasten helfen dir, dich im Bild zu bewegen, wenn es größer als das Fenster ist.
Andererseits bietet Imagine zwei Mausmodi an. Der erste ist der werkseitige, der Befehle zur Auswahl und zum Zuschneiden eines Bildes anwendet. Der zweite ist „Browse“ (unter Ansicht - Mausmodus), der die Maustasten in „Weiter“ und „Zurück“ ändert (dasselbe passiert mit dem Scrollrad). Wenn du zu schnell auf ein Bild klickst, kehrst du zur Navigationsoberfläche zurück, und am Ende einer Galerie fragt Imagine, ob du von vorne beginnen möchtest (diese Meldung kannst du in den Einstellungen deaktivieren).
Abschließend bietet Imagine Funktionen zur Stapelkonvertierung und zum Umbenennen, unterstützt außerdem Scanner und Screenshot. Das Programm ist als 32- und 64-Bit-Build erhältlich, mit Unicode- und ANSI-Varianten (falls eine alte Konsole mit Windows 9x diese benötigt). Du kannst den traditionellen Installer verwenden oder die portable Edition in einem Ordner ausführen und die entsprechenden Dateizuordnungen vornehmen. Ein weiterer sehr interessanter Aspekt von Imagine sind die Plugins. Wenn du exotischere Formate öffnen musst (z. B. Googles WebP), komprimierte Archive oder RAW-Bilder, zögere nicht, ein kompatibles Plugin von der offiziellen Seite herunterzuladen. Link weiter unten!
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