Einer der wichtigsten Punkte für jedes Unternehmen ist eine solide Verwaltungsplattform (ob remote oder nicht). Intel bietet diese Kompatibilität über Active Management Technology, Intel Small Business Technology und Intel Standard Manageability, und die Neuigkeit ist, dass das Unternehmen gerade einen Fehler in mehreren Firmware-Versionen behoben hat, die mit diesen Technologien verbunden sind. Das Problem ist, dass die Schwachstelle sieben Jahre alt ist, kritisch ist und ein titanischer Aufwand nötig ist, um den Patch zu verteilen.

Intel behebt einen seit fast einem Jahrzehnt bestehenden Bug
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Vor fast einem Jahr haben wir uns mit dem Intel Management Engine beschäftigt, seinem Potenzial als Hintertür und den Risiken, die mit einem Exploit verbunden sind. Die Vorstellung, dass ein Prozessor und/oder ein Chipsatz über ein sehr niedriges Fernverwaltungssystem verfügt, ist etwas unbequem, aber viele Unternehmen sind darauf angewiesen. Nun, rate mal? Die Verwaltungsstruktur von Intel war in den letzten sieben Jahren anfällig – und vielleicht sogar etwas länger. Intel hat bereits den entsprechenden Patch veröffentlicht für die Firmware-Versionen 6.x, 7.x, 8.x, 9.x, 10.x, 11.0, 11.5 und 11.6 ihrer Technologien Active Management Technology, Intel Small Business Technology und Intel Standard Manageability. Die Einstufung sagt alles: Privilegienausweitung. In der Theorie betrifft der Fehler keine normalen Consumer-PCs, aber die Liste der betroffenen Systeme, die Lenovo veröffentlicht hat deutet auf das Gegenteil hin.

Intel behebt einen seit fast einem Jahrzehnt bestehenden Bug
Deaktivieren oder eindämmen, bis ein Update erscheint, das möglicherweise nie ankommt...

Die gute Nachricht ist, dass die betroffenen Funktionen in den meisten Fällen ab Werk deaktiviert sind und viele Lösungen für einzelne Benutzer ihre Aktivierung nicht einmal zulassen. Die schlechte Nachricht ist, dass Experten mit ein wenig Hilfe von Shodan fast 6.500 Geräte entdeckt haben, die die passenden Bedingungen erfüllen (sagen wir, AMT in vollem Gebrauch und die Ports 16992 und 16993 offen), um einen Remote-Angriff zu erleiden. Natürlich könnte jemand mit physischem Zugriff auf ein Terminal die Schwachstelle ausnutzen, aber das wäre nur ein Punkt auf seiner Liste. Zusätzlich zum Patch hat Intel eine Reihe von Empfehlungen für Administratoren geteilt, insbesondere für diejenigen, die unter Windows mit "nicht vertrauenswürdigen" Benutzern arbeiten.

Im Grunde ist der erste Vorschlag, zu überprüfen, dass AMT deaktiviert ist. Wenn das keine Option ist, besteht der nächste Schritt darin, nach Updates des Herstellers zu suchen (Intel hat den Patch für die OEMs veröffentlicht, nicht für Endbenutzer), allerdings ist die Anzahl der Systeme, die außerhalb der Garantie liegen oder deren erweiterter Support ausgelaufen ist, enorm...

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