Apple stellte das iPad mini (A20 Pro) am 26. Oktober 2026 vor; in Deutschland ist der Verkaufsstart für den 6. November geplant. Das 8,5-Zoll-mini passt eher zum Lesen und Arbeiten unterwegs, während das 11-Zoll-iPad Pro M4 mehr Bildschirmfläche bietet. Einen Leistungsgewinner zwischen A20 Pro und M4 belegen Apples veröffentlichten Vergleichswerte nicht.

Apple bestätigte damit die OLED- und A20-Pro-Angaben aus unserer früheren Meldung.

Display und Anschlüsse im Vergleich

Apple nennt für das iPad mini die folgenden Werte. Die Angaben zum 11-Zoll-iPad Pro M4 stammen aus einem Vergleich von Milenio.

MerkmaliPad mini (A20 Pro)iPad Pro M4, 11 Zoll
Display8,5 Zoll, Super Retina XDR OLED11 Zoll, Tandem OLED
Maximale HDR-Spitzenhelligkeitbis zu 1.200 Nitsbis zu 1.600 Nits
Anschluss und DatenrateUSB-C mit USB 3, bis zu 10 Gb/sThunderbolt und USB 4, bis zu 40 Gb/s
EntsperrenTouch IDFace ID
LautsprecherStereoton über Acoustic Displayvier Lautsprecher

Milenio nennt für das iPad Pro M4 außerdem ProMotion mit bis zu 120 Hz. Apple gibt in den technischen Angaben zum iPad mini keine Bildwiederholrate an.

Das mini ist auf die Nutzung in der Hand zugeschnitten

Das iPad mini misst 8,5 Zoll und wiegt laut Apple 255 g in der WLAN-Version beziehungsweise 263 g mit Wi-Fi + Cellular. Fürs Lesen, schnelle Notizen oder den Einsatz unterwegs ist dieses kompakte Format naheliegend. Das iPad Pro M4 bietet mit seinem 11-Zoll-Display mehr Platz für Inhalte und Arbeitsflächen.

Das iPad mini unterstützt Apple Pencil Pro und Apple Pencil (USB-C). Wer handschriftliche Notizen machen möchte, kann also zwischen beiden Stiften wählen; Apple verkauft sie separat.

A20 Pro: Die Speicherkapazität ändert die Konfiguration

Beim iPad mini unterscheiden sich CPU und Neural Engine je nach Speichergröße. Die drei gelisteten Varianten haben dieselbe 7-Core-GPU.

SpeicherCPUNeural EngineGPU
128 GB5-Core-CPU16-Core Neural Engine7-Core-GPU
256 GB5-Core-CPU16-Core Neural Engine7-Core-GPU
512 GB6-Core-CPUDual 16-Core Neural Engine7-Core-GPU

Apples Leistungsangaben setzen das neue mini ins Verhältnis zum vorherigen iPad mini: Das Unternehmen nennt bis zu 4,5-mal höhere KI-Leistung, bis zu 2,7-mal höhere Grafikleistung und bis zu 60 Prozent mehr Multithread-Leistung. Apple führte die Tests im September 2026 durch. Diese Werte vergleichen den A20 Pro nicht mit dem M4.

Externer Monitor: Der erweiterte Bildschirmmodus braucht iPadOS 27.2

Apple gibt für das iPad mini die Unterstützung eines externen Monitors mit bis zu 4K-Auflösung bei 60 Hz an. Der erweiterte Bildschirmmodus setzt iPadOS 27.2 voraus. Damit lässt sich das mini auch für einen Arbeitsplatz mit externem Display einplanen, sobald die benötigte Softwareversion verfügbar ist.

Für wen passt welches iPad?

  • Das iPad mini (A20 Pro) passt eher, wenn du ein kompaktes Gerät für unterwegs, zum Lesen oder für handschriftliche Notizen suchst. Mit externem Monitor kann es auch einen erweiterten Arbeitsplatz unterstützen, sofern iPadOS 27.2 installiert ist.
  • Das iPad Pro M4 ist die naheliegendere Wahl, wenn dir eine größere Arbeitsfläche und die von Milenio berichteten Pro-Funktionen wie ProMotion und Thunderbolt wichtig sind.

Deutschlands Startpreise und Verkaufsstart

Apple nannte am 26. Oktober 2026 für Deutschland Einstiegspreise von 749 € für Wi-Fi und 919 € für Wi-Fi + Cellular. Vorbestellungen begannen am 28. Oktober; als Verkaufsstart ist der 6. November 2026 vorgesehen.