IPCO schätzte die Höchstzahl der Datenträger, die GCHQ nicht sofort lokalisieren konnte, auf eine Zahl in den Tausenden. Wie viele Geräte tatsächlich als verloren bestätigt würden, sollte GCHQ erst nach weiterer Prüfung ermitteln. Die Einschätzung steht im Jahresbericht 2025 der Investigatory Powers Commissioner’s Office (IPCO), der IPCOs Arbeit im Jahr 2025 behandelt und am 29. Oktober 2026 zur Drucklegung angeordnet wurde.

Was IPCOs Schätzung zählt

Die Schätzung bezieht sich auf den maximalen Bestand an Medien, die GCHQ nicht unmittelbar lokalisieren konnte. Sie ist keine Zahl bestätigter Verluste. IPCO zufolge sollte GCHQ diese Verlustzahl nach weiteren Ermittlungen mitteilen.

Welche Datenträger betroffen sind

IPCO zählt USB-Sticks, externe Festplatten, CDs, Speicherkarten und weitere tragbare Speichermedien zu dieser Kategorie. Die Behörde beschreibt sie als weit verbreitet und für einige Betriebsabläufe bei GCHQ unverzichtbar. Die Größenordnung betrifft damit nicht nur USB-Sticks.

Welche Maßnahmen für 2026 vorgesehen waren

GCHQ hatte ein Werkzeug in Auftrag gegeben, das Ausgabe, Aufbewahrung und Standort der Datenträger überwachen sollte. Es war für den Einsatz im Jahr 2026 vorgesehen. IPCO kündigte für dieses Jahr weitere Inspektionen und regelmäßige schriftliche Fortschrittsberichte an.

Was über mögliche Dateninhalte bekannt ist

IPCO hielt es für möglich, dass einige Datenträger Daten im Zusammenhang mit dem Investigatory Powers Act 2016 (IPA) enthalten. Der Bericht ordnet diese Möglichkeit keinem bestimmten Gerät zu.