Notebookcheck berichtete am 14. Oktober über einen Tageslichttest des iPhone 18 Pro: Die Aufnahmen bei 1× und 4× wirkten besonders scharf, die Farben gut, aber leicht übersättigt. Getestet wurde in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde und aktiviertem HDR. Notebookcheck prüfte außerdem einen separaten Nachtclip und farbgradierte Creatorfilme – mit anderen Modellen, Lichtverhältnissen und Aufnahme-Workflows.
Was Notebookcheck bei Tageslicht feststellte
Der Test fand bei Tageslicht statt, während das iPhone bewegt wurde und die Motive rasch wechselten. Notebookcheck nahm mit 4K, 30 Bildern pro Sekunde und HDR auf und probierte die Zoomstufen 0,6×, 1×, 2×, 4× und 8× aus.
Bei 1× und 4× – laut Notebookcheck ohne Digitalzoom – war das Bild besonders scharf. Die Farben wirkten insgesamt gut, aber leicht übersättigt. Auch zwischen den Objektiven blieben sie laut Test sehr ähnlich; beim Wechsel zwischen den Linsen gab es nur geringe Ruckler. Das spricht für gleichmäßige Übergänge, nicht für einen völlig nahtlosen Wechsel.
Was ein separater Nachtclip zeigt
Der Creator Dan Vineberg veröffentlichte am 18. September einen nächtlichen Rundgang durch Paris mit dem iPhone 18 Pro Max. Er beschreibt das Material als unbearbeitet und ohne Farbkorrektur. Im Clip demonstriert er Zoom bis 24×; an hellen Lichtquellen sind Lichtartefakte zu sehen, und bei extremem Zoom tut sich der Autofokus teils schwer. Das sind Eindrücke aus diesem einzelnen Creator-Beispiel.
Was nachbearbeitete Creatorfilme anders machen
Die Filme von Kirktwo und Yantastic zeigen kreative Aufnahme- und Bearbeitungsabläufe statt unbearbeiteter Standardausgabe. Kirktwo beschreibt Aufnahmen mit dem iPhone 18 Pro Max und der Blackmagic Camera App in Apple Log 2 und ProRes Raw. Für die Farbkorrektur nennt er eine Apple-Log-LUT und ein Powergrade. Kirktwos Clip
Yantastic beschreibt einen über 48 Stunden in Paris gedrehten Film mit dem iPhone 18 Pro: aufgenommen in Apple Log und anschließend in DaVinci Resolve farbkorrigiert. Yantastics Clip zeigt damit ebenfalls ein bearbeitetes Ergebnis. Solche Filme veranschaulichen einen Produktions-Workflow; ihre fertige Farbwirkung lässt sich nicht direkt mit dem unbewerteten Ergebnis einer Standardaufnahme gleichsetzen.