Der New York City Council befasst sich am 5. Oktober 2026 in City Hall in New York mit den Risiken künstlicher Intelligenz. Der frühere Anthropic-Forscher Jacob Coxon sagt bei der Anhörung aus und warnt vor einem möglichen Kontrollverlust.

Eine Anhörung mit 51 Ratsmitgliedern

Die Sitzung findet als Zusammenkunft des gesamten Stadtrats statt: Alle 51 Mitglieder kommen zusammen. Auch Vertreter von Anthropic, OpenAI, Google und Meta sagen unter Eid aus. Logan Graham vertritt Anthropic, Morgan Dwyer OpenAI, Alice Friend Google und Shane Cahill Meta; die vier Unternehmenszeugen sind per Video zugeschaltet. Außerdem sagen der frühere Google-DeepMind-Forscher Alex Turner und der frühere OpenAI-Forscher Daniel Kokotajlo aus.

Meta hatte seine Teilnahme bereits bestätigt. Anthropic, OpenAI und Google sagten nach der Androhung von Vorladungen zu.

Coxons Einschätzung der KI-Risiken

Coxon hält es für wahrscheinlicher, dass die Menschheit auf dem derzeitigen Entwicklungspfad die Kontrolle über KI-Systeme verliert, als dass dies nicht geschieht. Ein solcher Verlauf könne seiner Einschätzung nach bis zur Auslöschung der Menschheit führen.

Vorschläge für eine kommunale KI-Aufsicht

Der New York City Council erwägt ein Anreizprogramm für Whistleblower, ein eigenes Klagerecht für New Yorker, die durch KI-Agenten geschädigt werden, sowie Vorgaben für unabhängige Prüfungen durch Dritte. Es handelt sich um Vorschläge, die zur Debatte stehen.

SpaceXAI erscheint nicht

SpaceXAI bleibt der Anhörung trotz Vorladung fern. Julie Menin kündigt an, dass der New York City Council die Angelegenheit vor Gericht weiterverfolgen will.