Am 31. Oktober 2026 berichtete Observatorio Blockchain, RISC-V-Änderungen seien am 30. Oktober in Linux 7.4 zusammengeführt worden. Dem Bericht zufolge soll der Kernel beim Start prüfen, ob ein Prozessor schnelle, nicht ausgerichtete Speicherzugriffe unterstützt, und nur dann den schnellen Pfad für Kopien aus dem Benutzerspeicher auswählen. Dieser Pfad überspringt die softwareseitige Neuausrichtung. Die Patchserie habe der Tenstorrent-Ingenieur Andy Chiu im September 2026 eingereicht.

Wie Linux 7.4 den Kopierpfad auswählen soll

Bei einer entsprechenden Optimierung in Linux 7.3 musste die Unterstützung laut Bericht bereits beim Kompilieren per Einstellung festgelegt werden. Die Prüfung beim Start soll generische Kernel-Images ermöglichen, die den schnellen Pfad nur auf passender RISC-V-Hardware verwenden.

Was die Leistungswerte aussagen

Der Bericht ordnet den Wert von bis zu 11 % mehr Speicher-Kopierbandbreite früheren Tenstorrent-Tests mit einer äquivalenten Optimierung in Linux 7.3 zu.

Ein Chart im r/RISCV-Thread nennt für einen Test mit 512 Byte großen, nicht ausgerichteten Benutzerkopien Verbesserungen gegenüber einer Basislinie:

HardwarebezeichnungSchreibenLesen
K3+6,19 %+3,43 %
Ascalon+10,00 %+11,40 %

Der Chart ordnet diese Werte keiner Linux-Version zu.