Für Linux 7.4 berichtete Phoronix am 19. Oktober 2026 über den Vorschlag, vier EDAC-Treiber zunächst zu verwaisen: i82975x, x38, xgene und i3200. Eine Entfernung war dem Bericht zufolge für eine spätere Kernel-Version vorgesehen.
Was der Vorschlag für die Fehlerüberwachung bedeutet
EDAC steht für „Error Detection And Correction“. Der EDAC-Kern konzentriert sich vor allem auf die Erkennung von Fehlern an Speichercontrollern. Er kann unter anderem korrigierte, unkorrigierte, zurückgestellte, fatale und rein informative Fehler melden.
Würde einer der vier Treiber in einer späteren Kernel-Version entfernt, beträfe das den jeweiligen EDAC-Pfad zur Erkennung und Meldung von Speichercontrollerfehlern. Der Vorschlag richtet sich damit auf diese Fehlerüberwachung.
Welche Hardware den Treibern zugeordnet ist
| EDAC-Treiber | Zugeordnete Hardware |
| i82975x | Intel 975X Express |
| x38 | Intel X38 MCH (Memory Controller Hub) |
| xgene | ehemaliger AppliedMicro X-Gene SoC |
| i3200 | Intel 3200/3210 |
Warum der Vorschlag gemacht wurde
Phoronix zufolge begründete EDAC-Maintainer Borislav Petkov von AMD den Vorschlag mit wenigen sichtbaren Nutzungsspuren auf den Mailinglisten, vereinzelten Aktualisierungen und der Schwierigkeit, Änderungen an den Treibern zu testen. Petkov verwies außerdem auf die zunehmende Zahl KI-generierter Korrekturen, die sich für diese Treiber nur schwer prüfen ließen.