Linux lief in zwei Berichten auf iMacs des Baujahrs 2011: Sydney Butler beschrieb Zorin OS 18 auf einem iMac von Mitte 2011 mit 21,5-Zoll-Display. Eine separate Vorführung zeigt Linux Mint 21.3 Virginia auf einem iMac von 2011. Die Erfahrungen gelten für die jeweils gezeigten Geräte und belegen keine allgemeine Kompatibilität.
Zwei Linux-Distributionen auf iMacs von 2011
Butlers iMac hatte einen Quad-Core-Prozessor, 8 GB RAM, Radeon-Grafik und eine 1-TB-Festplatte. Er nutzte Zorin OS 18 für Web- und Büroaufgaben. Auch DVDs spielte er ab, allerdings über ein externes USB-Laufwerk, weil das eingebaute Laufwerk defekt war.
Unboxing with Marty zeigt in einer englischsprachigen Vorführung Linux Mint 21.3 Virginia auf einem iMac von 2011 und einen Desktop mit zwei Bildschirmen. Das ist ein separates Beispiel, keine vergleichende Prüfung mit Butlers Gerät.
So startete Butler die Installation
Für Zorin OS 18 erstellte Butler mit Rufus einen bootfähigen USB-Stick. Beim Start hielt er die Wahltaste Option (Alt) gedrückt, wählte den USB-Stick aus und folgte dem Installationsprogramm. Bei der Installation kann die Auswahl des Zieldatenträgers dessen Inhalte löschen.
Welche Funktionen liefen, und was half gegen Browserfehler?
Butler berichtete, dass Ton, Bluetooth, Grafik und Netzwerk auf seinem iMac ohne zusätzliche Treiber funktionierten. Beim Darstellen von Webseiten im Browser traten unter Wayland Grafikfehler auf. Wayland ist ein System zur Anzeige grafischer Oberflächen. Nach dem Wechsel zu Xorg, auch X11 genannt, verschwanden diese Fehler auf seinem Gerät.
Vor der Installation mit einem Live-USB testen
Ein Nutzer in einer Diskussion über ältere Macs empfahl, Linux zunächst von einem Live-USB zu starten und WLAN, Ton, Trackpad sowie häufig genutzte Websites zu prüfen. So lassen sich wichtige Funktionen am eigenen iMac ausprobieren, bevor man das bestehende System ersetzt.