Am 7. Oktober 2026 sagte AMD-Chefin Lisa Su in Seoul, AMD lote eine Zusammenarbeit mit Samsung Electronics bei Speicherchips und Foundry-Auftragsfertigung weiter aus. Die Gespräche waren damit noch in der Prüfungsphase.
AMD und Samsung loteten Foundry-Zusammenarbeit weiter aus
Eine Foundry übernimmt die Fertigung von Chips im Auftrag eines anderen Unternehmens. Bei einer möglichen Zusammenarbeit könnte Samsung künftig Chips für AMD fertigen. Su beschrieb die Gespräche als Teil einer breiteren Zusammenarbeit, die auch Speicherchips umfasst.
Speicherknappheit als Hintergrund
Su sagte, die Speicherchipversorgung sei angespannt. AMD arbeite mit Kunden daran, den Speichereinsatz zu optimieren, und sehe eine starke Nachfrage im Rechenzentrumsgeschäft. Samsung Electronics und SK Hynix bezeichnete Su als wichtige Partner für AMD; zugleich verwies sie auf die Bedeutung der koreanischen Lieferkette.
Was die Absichtserklärung vom März umfasste
Eine im März gemeldete Absichtserklärung zwischen AMD und Samsung betraf Speicherchip-Lieferungen für KI-Infrastruktur. Daneben wollten die Unternehmen Möglichkeiten einer Foundry-Zusammenarbeit erörtern. Speicherlieferungen und Auftragsfertigung sind dabei unterschiedliche Teile der möglichen Kooperation.