Am 6. Oktober 2026 sagte AMD-Chefin Lisa Su in Taipeh, AMD wolle sein Chipangebot 2027 deutlich ausweiten. Sie begründete den Plan mit der starken Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz (KI).

Was AMD für 2027 plant

Su bezeichnete den geplanten Zuwachs als deutlich. Die Aussage bezieht sich auf künftige Lieferungen: AMD plant den Ausbau, die zusätzliche Menge ist aber nicht Teil ihrer Aussage. Im Zentrum stehen CPUs und GPUs, deren Produktion AMD über seine Lieferkette ausweiten will.

AMD erhöhte sein Angebot nach Su-Aussage bereits 2026

Su sagte außerdem, AMD habe sein Angebot im Verlauf des Jahres 2026 bereits erhöht. Diese Aussage zum laufenden Jahr steht neben dem Plan für 2027: Für das kommende Jahr stellte sie eine weitere deutliche Steigerung in Aussicht.

CPUs, GPUs, Waferkapazität und Speicher

Mehr Chipproduktion braucht passende Fertigungskapazitäten und Bauteile. Su sprach von zusätzlicher Kapazität für fortschrittliche Wafer – dünne Siliziumscheiben, auf denen Chips gefertigt werden – sowie davon, AMDs Versorgung mit Speicherchips zu sichern.

Zur Lieferkette gehören Gespräche mit Foxconn und Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Su hatte Foxconn während ihres Aufenthalts in Taiwan getroffen und plante dort auch ein Treffen mit TSMC.

AMD plant Kapazität drei bis fünf Jahre im Voraus

Su zufolge plant AMD seinen Kapazitätsbedarf drei bis fünf Jahre im Voraus. Dieser Zeithorizont gibt an, wie weit die Planung für die benötigte Fertigungskapazität vorausreicht.