Die wichtigsten Unterschiede im Überblick
Der Mac mini mit M6 ist die günstigere Einstiegskonfiguration; der M5 Pro bietet mehr CPU- und GPU-Kerne, höhere Speicherbandbreite und Thunderbolt 5. Berichtete Vergleichstests sehen den M6 bei Single-Core-Aufgaben vorn, den M5 Pro bei Multi-Core- und Grafiktests. Welcher besser passt, hängt daher davon ab, ob im Alltag eher einzelne Kerne oder viele Kerne und die GPU gefordert sind.
| Merkmal | Mac mini M6 | Mac mini M5 Pro |
| CPU und GPU | 12 CPU-Kerne, 12 GPU-Kerne | 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne; konfigurierbar auf 18 CPU-Kerne und 20 GPU-Kerne |
| Arbeitsspeicher | Bis zu 32 GB | Bis zu 64 GB |
| Speicherbandbreite | Je nach Modell und Konfiguration 153 oder 170 GB/s | 307 GB/s |
| SSD-Speicher | 256 GB bis 2 TB | 512 GB bis 8 TB |
| Rückseitige Thunderbolt-Anschlüsse | Drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, bis zu 40 Gb/s | Drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, bis zu 120 Gb/s |
Apple nennt die maximalen Datenraten der Thunderbolt-Schnittstellen. Sie sind keine garantierten Übertragungsgeschwindigkeiten für angeschlossene Geräte. Die Speicherbandbreite beschreibt wiederum den Datendurchsatz zwischen Chip und gemeinsamem Arbeitsspeicher – eine andere Größe als die Übertragungsrate eines Anschlusses.
Was die Vergleichstests zeigen
In berichteten Tests lag der M6 bei Single-Core-Aufgaben vorn. Bei Multi-Core-Tests und den behandelten Grafiktests lag der M5 Pro vorn. Die Ergebnisse beziehen sich auf unterschiedliche Testkonfigurationen: Der M6 war mit 24 GB Arbeitsspeicher und einer 512-GB-SSD ausgestattet, der M5 Pro mit 48 GB und einer 1-TB-SSD. Die Resultate erlauben daher keinen direkten Vergleich identisch ausgestatteter Geräte.
Ein Vergleichsvideo umfasst Tests mit Final Cut Pro, Lightroom Classic, Logic Pro, Blender, Xcode und lokalen KI-Anwendungen. Die berichteten Stärken liegen beim M6 eher bei Single-Core- und allgemeinen Aufgaben, beim M5 Pro eher bei GPU-Arbeit, großen Logic-Sessions, Multicam-Projekten und lokalen KI-Workflows.
Welcher Mac mini passt zu welcher Arbeit?
Für typische Alltagsaufgaben und Anwendungen, die einzelne CPU-Kerne stark beanspruchen, spricht mehr für den M6. Die berichteten Tests sehen ihn bei Single-Core-Aufgaben vorn; Apple bietet ihn zudem mit bis zu 32 GB Arbeitsspeicher an.
Bei rechenintensiven Aufgaben mit vielen CPU-Kernen oder hoher Grafiklast ist der M5 Pro die naheliegendere Wahl. Er bietet mehr Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und bis zu 64 GB Arbeitsspeicher. Auch die berichteten Multi-Core- und Grafikergebnisse fallen in seine Richtung aus.
Für Foto- und Videoprojekte zählt neben der GPU auch, wie viel Arbeitsspeicher die eigenen Apps und Projekte beanspruchen. Wer mehr als 32 GB benötigt, muss zum M5 Pro greifen. Bei Xcode und lokalen KI-Anwendungen gehören beide zu den im Vergleich behandelten Einsatzbereichen; die berichteten Ergebnisse machen daraus jedoch keine Garantie für jede Anwendung oder Konfiguration.
Preise in Deutschland
Apple Deutschland listet den Mac mini mit M6 ab 1.049 € und den Mac mini mit M5 Pro ab 1.999 €. Das sind Einstiegspreise für unterschiedliche Basiskonfigurationen, kein Preisvergleich zweier Geräte mit identischem Arbeitsspeicher und SSD-Speicher.