MusicRadar veröffentlichte am 13. Oktober 2026 James Grimshaws Bericht über zwei getrennte Stresstests mit Logic Pro auf einem MacBook Pro M5 Max. In einem liefen 525 Kanäle über 48 Subgruppen bei einer Spitze von 56 Prozent nutzerbezogener CPU-Auslastung; ein anderer Test erreichte 226 bearbeitete Spuren, bevor Logic Pro eine Systemüberlastung meldete. Die Zahlen zeigen, was eine einzelne, besonders leistungsstarke Konfiguration in diesen konkreten Arbeitslasten bewältigte – sie sind kein standardisierter Vergleich mit anderen Macs.
Was die beiden Logic-Pro-Tests zeigen
Grimshaw testete ein 16,2-Zoll-MacBook Pro M5 Max mit 40-Core-GPU, 128 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher, 4 TB SSD und Nanotexturglas. Im ersten Test spielte Logic Pro 525 Kanäle über 48 Subgruppen gleichzeitig ab. Etwa die Hälfte der Kanäle war mit Instrumenten- und Effekt-Plug-ins bestückt, darunter Alchemy und Space Designer. Die nutzerbezogene CPU-Auslastung erreichte laut Grimshaw höchstens 56 Prozent. Währenddessen erledigte er weitere Aufgaben, etwa Sound-Pakete anzuhören, Browser-Tabs zu öffnen und Notizen zu machen. James Grimshaws Test bei MusicRadar beschreibt damit eine große Logic-Pro-Sitzung auf genau dieser Konfiguration, nicht eine allgemeine Leistungszusage für jedes Projekt oder jede Ausstattung.
Der zweite Versuch war ein separater Belastungstest: Grimshaw duplizierte Feldaufnahmen mit 32 Bit und 192 kHz und bearbeitete sie mit Space Designer und Stereokompression. Bei maximaler Prozessorleistung und Puffereinstellung kam es bei 226 Spuren zur Systemüberlastungsmeldung. Grimshaw bezeichnete diese Arbeitsweise als unpraktisch. Der Wert ist daher ein Ergebnis dieses speziellen Stresstests, keine sinnvolle Zielgröße für eine normale Produktion.
GPU-Varianten, Akku und deutscher Preis
Apple bietet das 16-Zoll-MacBook Pro M5 Max mit einer 32-Core-GPU und 460 GB/s Speicherbandbreite oder einer 40-Core-GPU und 614 GB/s an. Die getestete Konfiguration gehörte zur 40-Core-Variante. Laut Apples technischen Daten für das 16-Zoll-Modell beginnt die gemeinsame Speicherausstattung bei der 32-Core-GPU mit 36 GB; für die 40-Core-GPU sind 48, 64 oder 128 GB vorgesehen. Der SSD-Speicher startet bei 2 TB und lässt sich auf 4 oder 8 TB konfigurieren. Wer Grimshaws Ergebnisse als Orientierung nutzt, sollte deshalb auch die konkrete GPU-, Speicher- und SSD-Ausstattung im Blick behalten.
Apple nennt für den Akku eine Nennkapazität von 100 Wh und eine tatsächliche Kapazität von 99,6 Wh. Unter Apples Testbedingungen soll das Gerät bis zu 22 Stunden Videos streamen oder 16 Stunden drahtlos im Web surfen. Grimshaw beobachtete bei leichter Nutzung einen Rückgang des Ladestands um etwa sechs Prozentpunkte in drei Stunden. Bei seinen getrennten Logic-Pro-Versuchen sank der Akkustand über insgesamt ungefähr fünf bis sechs Stunden auf knapp unter 50 Prozent. Das sind Beobachtungen aus seinem Einsatz, keine Messung der Laufzeit unter einem einheitlichen Testverfahren. Apple führt außerdem ein 140-W-USB-C-Netzteil im Lieferumfang des 16-Zoll-Modells auf.
Für Deutschland listet EduStore einen Grundpreis von 4.739 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer für ein 16-Zoll-MacBook Pro M5 Max mit 32-Core-GPU. Der Versand innerhalb Deutschlands kostet laut Händler normalerweise 5 Euro und entfällt bei Bestellungen über 100 Euro. Das Angebot bezieht sich auf diese 32-Core-Ausführung, nicht auf Grimshaws Testgerät mit 40-Core-GPU, 128 GB Arbeitsspeicher und 4 TB SSD. EduStore-Angebot
Lokale KI als anderer Belastungsfall
In seinem Video beschreibt Victor Abarca ein 16-Zoll-MacBook Pro M5 Max mit 40-Core-GPU, 128 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und 4 TB SSD. Er berichtet, Llama und ein DeepSeek-Modell mit 70 Milliarden Parametern über LM Studio lokal ausgeführt zu haben. Dabei seien das Gehäuse warm geworden, die Lüfter angesprungen und der Akkustand gesunken. Das ergänzt die DAW-Erfahrungen um einen anderen anspruchsvollen Einsatz; Abarcas Schilderung ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, kein standardisierter KI-Benchmark.