Funktionen wie das schnelle und unkomplizierte Entfernen von Objekten aus Fotos wünschen sich viele Nutzer – doch gleichzeitig erwarten sie professionelle Ergebnisse bei gelegentlicher Nutzung … und das ist gar nicht so einfach. Die Idee ist es, die Installation fortgeschrittener Werkzeuge und Trialware zu vermeiden und möglichst direkt im Browser zu arbeiten. Genau hier setzt Magic Eraser an, ein neues System zum Löschen von Objekten aus Bildern, das ganz ohne Kontoerstellung auskommt und nahezu keine Einarbeitungszeit benötigt: Sie malen das Objekt an, das entfernt werden soll, und überlassen den Rest dem Algorithmus.
Manche der besten Fotos entstehen durch Zufall oder aus Versehen, doch sie können auch durch unerwartete Details ruiniert werden. Ein Kabel, ein überfüllter Mülleimer, ein Passant, der nichts mit dem Motiv zu tun hat … Das Problem ist nicht besonders groß, wenn man die Möglichkeit hat, das Bild einfach neu aufzunehmen – in manchen Fällen bleibt jedoch nur die digitale Nachbearbeitung.
Hier steigt die Frustration der Nutzer. Ist es wirklich nötig, die Photoshop-Testversion zu installieren, um nur zwei- oder dreimal ein Objekt aus einem Foto zu entfernen? Die Antwort lautet nein, doch fast alle verfügbaren kostenlosen Tools haben ihre eigenen Einschränkungen. Magic Eraser hat das Potenzial, eines der besten zu werden – und für die Nutzung ist nicht einmal eine Registrierung erforderlich.
So entfernen Sie Objekte mit Magic Eraser aus einem Foto
Laden Sie das gewünschte Bild hoch, malen Sie mit dem Pinsel über das zu entfernende Objekt und klicken Sie auf Download, wenn Ihnen das Ergebnis zusagt. Gefällt Ihnen nicht, was Sie sehen? Klicken Sie auf Undo und malen Sie das Objekt erneut an. In manchen Fällen müssen Sie das Objekt zweimal entfernen – zuerst das Wichtigste, danach die zurückgebliebene Anomalie.
Offensichtlich arbeitet Magic Eraser am besten mit klar abgegrenzten Elementen und einfachen, einheitlichen Hintergründen. Fahrzeuge oder Objekte wie Lampen in einem Büro zu entfernen, ist für den Algorithmus fast Routine, aber bei komplexeren Mustern im Hintergrund könnte es Probleme geben.
Und was ist der Haken bei Magic Eraser? Die Entwickler haben den Download der bearbeiteten Bilder auf niedrige Auflösung beschränkt – rund 600 Pixel Breite. Unterstützung für hohe Auflösung soll „bald“ kommen (ich hoffe, dass ein Zoom-Regler und mehr Pinseloptionen auf der Liste stehen), vermutlich begleitet von einem Monetarisierungsmechanismus. Gleichzeitig versichern die Entwickler, dass die Plattform keinerlei Bilder speichert. Probieren Sie es aus!
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